Lossprechung der Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf

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Gruppe der Innungsbesten Maler und Lackierer und Fahrzeuglackierer mit Gratulanten
In den Klosterhof des Maxhaus in der Düsseldorfer Altstadt hatte die Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf am Freitag, den 30. August 2013 ihre Auszubildenden zur Lossprechungsfeier 2013 eingeladen. Jörg Schmitz, stellvertretender Obermeister konnte 160 Auszubildende, davon 40 Mädchen, einige Eltern und auch Lehrmeisterinnen und Lehrmeister der Ausbildungsbetriebe begrüßen. Zu den Gästen gehörten Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide, Dr. Christian Henke Geschäftsführer der Handwerkskammer Düsseldorf für den Bereich Bildung, sowie Lutz Denken Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf.

„Los der Arbeit oder Arbeitslos“

Wer gerne arbeitet, arbeitet gut und hat Erfolg. Obermeister Heiner Pistorius, fand deutliche Worte in seiner diesjährigen Freisprechungsrede. „Wenn sie ihr Leben gestalten, dass sie in ihrer Arbeit aufgehen, dass Arbeit nicht nur Last, sondern auch Lust ist, haben sie ein gutes Los gezogen. Damit das Los der Arbeit zu ihrem persönlichen Erfolg wird, müssen sie auf ihrem Weg nach oben die Treppe benutzen und dürfen nicht auf den Lift warten“.

Ist Arbeit eine Last? Oder ist sie eine Lust? Eines ist sicher, Arbeitslosigkeit ist kein guter Zustand. Neben dem Verlust von Geld ist es immer auch gekoppelt mit dem Verlust sozialer Bindungen und führt zu einer gesellschaftlichen Ausgrenzung. Das sind bittere Erfahrungen, so Pistorius. Gar nicht weit weg von uns z.B. in Spanien sind 50% der Jugendlichen arbeitslos, das heißt sie haben weder einen Arbeitsplatz noch eine Ausbildung. Dort würden Jugendliche alles dafür geben einen Ausbildungsplatz zu erhalten, nur so haben sie eine Chance aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen.

Wer gerne arbeitet, arbeitet gut und wer gut arbeitet hat Erfolg. Die fundierte Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk bietet beste Voraussetzung mit allen Chancen zur Weiterbildung und Weiterqualifikation nach den ganze persönlichen Neigungen und Talenten. Obermeister Heiner Pistorius formulierte eindringlich das Weiterbildung das beste Mittel sei gegen Arbeitslosigkeit.

Dann war es soweit und die Ausbilden wurden gebeten aufzustehen. Stehend nahmen sie den Lossprechungsspruch entgegen.

„Im Sturm der Zeit, tut eines wirklich Not, dass gutes Handwerk sich erhält. Doch dieses Erfolges oberstes Gebot, ist der Schritt zu halten mit dem Gang der Welt.“

Ich spreche sie, Kraft meines Amtes als Obermeister der Maler und Lackierer Innung Düsseldorf aus dem Lehrlingsstand frei. Sie sind nun Gesellen und für sich selbst verantwortlich. Führen sie ihre Gesellenarbeit zum eigenen und zum Ansehen des gesamten Handwerks immer korrekt, fleißig und aufrichtig durch.

Im Anschluss an die Feierstunde gab es noch viele Gespräche bei einem leckerem Buffet aus der Küche von Oliver Neuhoff, Klosterhof-Bistro.

Das Rahmenprogramm gestalteten Jörg Schmitz (über die Namensgleichheit zum stellvertretenden Obermeister Jörg Schmitz wurde herzlich gelacht) am Klavier und Alexandra Schröder Gesang. Mit Rockballaden verzauberte sie das Publikum.
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