Wie gestalten wir den A59-Deckel und den Bahnhofsvorplatz? Konkrete Vorschläge sind nun gefragt!

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Der Schnee macht es sichtbar: So sind die Laufwege der Duisburger, wenn sie über den A59-Deckel abkürzen wollen. Foto: Landgraf

Vom 17. bis 23. März läuft die sogenannte Charette-Woche zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Start ist am Sonntag um 14 Uhr mit einem öffentlichen Rundgang mit Oberbürgermeister Sören Link.

Charrette ist nichts anderes als eine konsequente, öffentliche Planungsmethode mit direkter Bürgerbeteiligung. Der Prozess einer Charrette besteht aus den drei Schritten Problemanalyse und Dialog, Öffentliche Planungswerkstatt und umsetzungsorientierte Aufbereitung. Den Kern bildet die nun startende Woche. Treffpunkt ist im Hoist-Hochhaus, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, in der Nähe der Bahnhofsplatte. Interessierte können aktiv bei den Planungen mitwirken.

Nach dem Auftakt am Sonntag geht die Charrette-Woche zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes am Montag, 18. März, von 9.30 bis 20 Uhr, bei der Niederrheinischen IHK Duisburg, Wesel, Kleve (Großer Saal), Mercatorstraße 22–24, weiter.

Dieser erste Workshop-Tag gilt der Vision. Um 18.30 Uhr ist ein Auftakt-Forum mit Beteilig­ten, Bürgern, politischen Vertretern, Verwaltung und dem Beirat für Stadtgestaltung vorgesehen.
Nach diesem Zeitplan verläuft die gesamte Woche:
Am Dienstag, 19. März, ist ab 9.30 Uhr die Raumgestaltung Thema. Wieder ist ein Forum um 18.30 Uhr vorgesehen.
Am Mittwoch, 20. März, ab 9.30 Uhr, schließen sich Ausarbeitung und Gestaltung an. Um 18.30 Uhr findet das Zwischenstand-Forum statt.
Nach der weiteren Ausgestaltung in der Ideen-Werkstatt am Donnerstag, 21. März (ab 9.30 Uhr), bietet ein kleines Bürgerforum um 18.30 Uhr Gelegenheit zu Gruppengesprächen. Erwartet werden schon „fast fertige Pläne“ – nach bisherigen Zielvorgaben.
Beim Finale am Freitag, 22. März, wieder ab 9.30 Uhr, wird im Abschluss-Forum um 17 Uhr das Ergebnis präsentiert.

Abschluss-Forum
am Freitag

Danach ist der Drops allerdings noch nicht gelutscht. Eine weitere zwei­monatige Nachbereitungszeit mit Ausarbeitung einer Kostenschätzung schließt sich dem an. Ziel ist dann ein finaler Gestaltungsentwurf, der durch die Fachverwaltung unter Einbeziehung externer Büros ausgearbeitet werden soll.
Wenn alles glatt läuft, könnte schon im Sommer eine Beschlussvorlage für den Rat vorliegen.
Die Stadt bestätigte auf Anfrage noch einmal, dass alle Veranstaltungsteile der Charrette-Woche öffentlich sind. Duisburger, die daran teilnehmen möchten, können einfach hingehen und mitmachen.
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Elmar Begerau aus Kamp-Lintfort | 12.03.2013 | 14:52  
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