DOC-Gegner haben mehr als 22.000 Unterschriften gegen das Outlet-Center an Duisburger Stadtverwaltung überreicht

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"Ja zu Duisburg – kein Doc" - Mit dieser Kampagne wendet sich das Duisburger Bündnis gegen ein Designer Outlet Center auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs. Unser Foto zeigt v.l. Frank Oberpichler, Boris Roskothen, Gerhard Schwemm, Jan Harm und Lars Hoffmann. (Foto: Frank Preuß)
Duisburg: Rathaus Duisburg |

Am heutigen Dienstag, 23. Mai, hat das Bündnis aus Duisburger DOC-Gegnern mehr als 22.000 gültige Unterschriften an die Duisburger Stadtverwaltung übergeben. Diese wurden im Rahmen des Bürgerbegehrens gegen das geplante „Designer-Outlet-Center“, das auf dem Gelände des Alten Güterbahnhofs entstehen soll, in den vergangenen sechs Wochen im Stadtgebiet gesammelt.



Knapp 10.900 gültige Unterschriften werden für ein erfolgreiches Bürgerbegehren benötigt. Wann die Stadt eine offizielle Rückmeldung geben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

Sechs Wochen haben die Unterstützer des Bürgerbegehrens Unterschriften gesammelt und das mit Erfolg. Gerd Schwemm, einer der Verantwortlichen des Bürgerbegehrens und Fraktionsgeschäftsführer der GRÜNEN, ist über denbAusgang sehr erfreut: „Es ist einfachüberwältigend zu sehen, wie viele Duisburger den Erhalt und die Attraktivierung unserer Innenstadt zu ihrem Thema gemacht haben. Ein deutliches Zeichen für mehr und direkte Demokratie. Die Duisburger wollen selbst über die Gestaltung ihrer Stadt entscheiden.”

Nachzählen muss nun die Stadtverwaltung. „Mit dem Bürgerbegehren wollen wir eine positive Zukunft für unsere Stadt sichern“, stellt Lars Hoffmann, Inhaber des City Electronicer, klar, „Leerstand und fehlende Neuansiedlungen sind vor allem das Ergebnis einer andauernden Planungsunsicherheit.

Wie lange die Stadt für das Zählen der Unterschriften brauchen wird, steht noch nicht fest. Die erste Hürde zum Bürgerentscheid ist jedenfalls genommen. Ist das Begehren erfolgreich, wird der Rat der Stadt bei seiner nächsten Sitzung am 3. Juli entscheiden müssen, wie er in der Sache weiter verfährt. Zwei Möglichkeiten stehen zur Auswahl: Entweder löst der Rat seinen Grundsatzbeschluss zum Bau des DOCs auf oder es kommt zum Bürgerentscheid.
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