Drei Bundestagskandidaten für Duisburg!

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Duisburg CDU-Chef Thomas Mahlberg zieht überraschend über die Landesliste in den Bundestag ein. Archivfoto: Angelika Barth
227501 Duisburger haben bei der Bundestagswahl 2013 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Die Wahlbeteiligung lag mit 67,44 Prozent ein wenig höher als vor vier Jahren (2009: 64,83 Prozent).

Als Sieger zeigten sich am Sonntag im Wahlinformationszentrum beide großen Parteien: Die SPD jubelte, weil ihre Direktkandidaten in beiden Wahlkreisen erwartungsgemäß den Sieg einfuhren. Die Genossen kamen laut vorläufigem amtlichen Endergebnis auf 45,04 Prozent (+0,65 Prozent) bei den Duisburger Erststimmen (40,94 Zweitstimmen). Die CDU war geradezu euphorisch angesichts der Zahlen aus dem Bund. In Duisburg holten die Christdemokraten 30,96 Prozent (+1,56 Prozent) der Erststimmen (28,40 Prozent Zweitstimmen). CDU-Parteichef Thomas Mahlberg, Gegenkandidat von Bärbel Bas, zieht überraschend ebenfalls in den Bundestag. Wegen des Ausscheidens der FDP und des Scheiterns der AfD erhalten die übrigen Parteien mehr Plätze.

Die FDP kam auf 1,63 Prozent Erststimmen (3,09 Prozent Zweitstimmen). Leichte Verluste für die Grünen (5,13 Prozent Erststimmen bedeuten 1,78 Prozent weniger als 2009, 6,11 Prozent Zweitstimmen) und die Linke (7,93 Prozent Erststimmen sind 2,85 Prozent Verlust zu 2009, 8,30 Prozent Zweitstimmen). Die Piraten schafften es auf 3,06 Prozent Erst- und 2,38 Prozent Zweitstimmen.

Die euro-kritische AfD kam auf 1,92 Prozent der Erststimmen und 5,15 Prozent der Zweitstimmen. Die NPD verzeichnete 4,17 Prozent Erst- und 2,79 Prozent Zweitstimmen.
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