"Ein super Aufschlag" für den neuen Markt in Frintrop - am Mittwoch geht´s weiter

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Obst- und Gemüse, Oliven und andere Leckereien, Geflügel und Molkereiprodukte: Schon jetzt ist die Auswahl auf dem Frintroper Markt gut. Doch die Veranstaltung soll weiter wachsen. (Foto: Debus-Gohl)
 
Jede Menge strahlende Gesichter bei den Verantwortlichen. Dass es mit dem Markt in Frintrop so schnell geklappt hat, ist eine tolle Sache. Da sind sich durch die Bank alle einig. Fotos (2): Debus-Gohl

Zugegebenermaßen hatten sie auch ein wenig Glück. Das Wetter spielte mehr als mit. So war die Marktpremiere an der Schlenterstraße zu Füßen der St. Josef-Kirche ein überragender Erfolg. Das sahen nicht nur die Vertreter von "Wir für Frintrop", IHK und dem Bürger- und Verkehrsverein so, die das Projekt Wochenmarkt in Frintrop auf die Schiene gebracht haben.

Volles Haus schon morgens um 10 Uhr. Dichtes Gedränge an den zehn Marktständen, die am Premierentag in Frintrop aufgebaut worden waren. "Wir wollen einfach mal schauen", verraten Monika und Jochen Herforth. Die Einkaufsliste der Frintroper ist übersichtlich. "Wir sind zu Fuß gekommen", verraten sie. Doch beim frischen Obst und Gemüse schlagen sie dann doch zu. "Gut, dass ich noch eine Extratasche eingepackt habe", hat Monika Herforth kein Problem, die frischen Früchte sicher nach Hause zu bekommen.

Breite Auswahl am Himmelpforten



Herbert Ollenburg ist noch besser gerüstet. Er hat seinen Einkaufstrolley mit dabei. Ebenso wie viele andere Premierenbesucher. Zweimal Obst- und Gemüse, Geflügel, Molkereiprodukte, ein Käsestand und einer mit Gewürzen, Delikatessen und ein Verkaufsstand mit selbstgemachten Bonbons finden sich in der Schlenterstraße.
Dabei wird es aber nicht bleiben. "Schon heute Nachmittag werden weitere Händler kommen und sich die Örtlichkeiten ansehen", so Manfred Funke-Kaiser von "Wir für Frintrop". Ein Fischhändler wird das Angebot zukünftig ergänzen, ein Backwaren- und ein Foodstand. "Da gibt es dann Erbsensuppe, Linsen- und andere Eintöpfe zum Mitnehmen oder zum Direktverzehr", weiß der Frintroper. Der Markt wird nach seinem gelungenen Auftakt weiter wachsen. Auch die Besucher haben Ideen. "Schön wäre noch jemand, der Kaffee anbietet", wünscht sich Monika Herforth. In Verbindung mit entsprechenden Sitzmöglichkeiten. Ein Vorschlag, über den man nachdenken wird. "Denn der neue Wochenmarkt soll ja nicht nur der Nahversorgung dienen. Auch als Kommunikationstreff hat er Bedeutung für den Stadtteil."

Auch Skeptiker lassen sich überzeugen


Doch es gibt auch Skeptiker. "Bis jetzt sind das für mich keine Angebote für den täglichen Bedarf", erklärt eine Besucherin nach kurzem Blick auf Gewürze und Delikatessen. Doch spätestens beim Obst- und Gemüse glättet sich ihre Miene. "Es ist gut, dass es den Markt gibt", zieht sie ein positives Gesamtfazit. "Denn gerade ohne Auto ist es derzeit nicht einfach, seine Einkäufe zu erledigen. Mit dem Bus nach Borbeck oder Oberhausen ist schon beschwerlich."
Erste Sitzmöglichkeiten hat zur Premiere die Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Und bei dem schönen Wetter werden die Bierzeltgarnituren auch rege genutzt. Guido Zakrzewski von der IHK freut sich über die zeitnahe Umsetzung der Marktidee. "Ein wirklich toller Aufschlag", verbucht auch er die Premiere als gelungen. "Der Bedarf stand ja schon früh fest. Die Installation des Marktes ist kein Risiko, sondern eine Chance für den Stadtteil." Mit wie viel bürgerlichem Engagement in Frintrop die Dinge angegangen werden, fasziniert ihn. "Hier ist einiges in Bewegung." Nach Auswertung der Fragebogenaktion (wir berichteten) sollen weitere Projekte in Angriff genommen werden. "Da haben wir mehrere Baustellen", verrät der IHK-Mann: Begrünung und Gestaltung des öffentlichen Raums, eine Vernetzung mit örtlichen Sportvereinen, um auf dem Marktplatz in Unterfrintrop Aktionen und Angebote zu installieren sowie Unterstützung bei der Digitalisierung. "Aber nicht alles wird machbar sein", zeigt sich Zakrzewski realistisch. "Manche Bürgeridee bleibt Wunschkonzert."

WDR-Team drehte zu Füßen der Kirche


Jetzt können sich die Frintroper und Bedingrader aber erst einmal über ihren neuen Wochenmarkt freuen. Am Nachmittag mischte sich ein Team des WDR unter die Besucher und drehte einen Beitrag für die aktuelle Stunde. An Öffentlichkeit fehlt es also nicht. Ab sofort kann mittwochs von 10 bis 18 Uhr geshoppt und geklönt werden. Jetzt heißt es Daumen drücken, damit das neue Marktangebot auch dauerhaft ein Erfolg wird. Wer die Premiere verpasst hat, kann sich schon jetzt den 14. September im Kalender notieren. Obst- und Gemüse, Oliven und andere Leckereien, Geflügel und Molkereiprodukte: Schon jetzt ist die Auswahl auf dem Frintroper Markt gut. Doch die Veranstaltung soll weiter wachsen.
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