BAL: Zusatzfluglärm durch A380 - Fakten müssen auf den Tisch

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Essen: Rathaus Essen | Die BAL - Bürgerlich Alternative Liste im Rat der Stadt Essen - fordert die Landesregierung auf, die Beschwerden der Bürger gegen Fluglärm und deren Messergebnisse zum Zusatzfluglärm durch den A380 endlich ernst zu nehmen. Seit dem 1. Juli landet der Riesenflieger der Airline Emirates A380 täglich auf dem Flughafen Düsseldorf und wird beworben als angeblich leisestes Langstreckenflugzeug der Welt. Tatsächlich haben Messungen der Fluglärmgegner über Kettwig jedoch einen Lärmpegel von 77,7 dB(A) ergeben. Auch das vom Flughafen Düsseldorf selbst betriebene Travis-System weist für den A380 eine um bis zu 10 dB(A) höhere Lärmemission aus als für andere Flugzeuge. "Für die ohnehin vom Fluglärm geplagten Bürgerinnen und Bürger im Essener Süden bedeutet der neue Riesenflieger faktisch eine Verdoppelung des wahrgenommenen Lärms," greift die BAL-Sprecherin und Werdener Ratsfrau Dr. Elisabeth van Heesch-Orgass die Kritik der Fluglärmgegner auf. "Wir fordern die Landesregierung auf, der Kritik und den gesammelten Fakten der Fluglärmgegner nachzugehen und die Bürgerschaft transparent über die tatsächliche Lärmbelastung durch den angeblich leisesten Langstreckenflieger aufzuklären," mahnt die BAL. Weiter fordert die BAL ein Konzept der Landesregierung gegen weitere Lärmbelastungen. "Internationale Studien zu Methoden der Verminderung von Fluglärm bei Akzeptanz, dass Flugverkehr zu einer modernen Gesellschaft gehört, scheinen in NRW für die regierende Politik nicht von Interesse zu sein," rügen die Bürgerlich Alternativen im Essener Stadtrat.
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