Müll in Essen

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Sehr geehrte Damen und Herren,
seit Monaten beobachte ich das Müllproblem in Essen und bin der Meinung es nimmt ständig zu. Heute lese ich den Artikel vom Mittwoch "Stadt ist wieder pico bello".
Die engagierten Bürger bewundere ich. Leider ist diese Arbeit für die Katz. Der saubere Zustand hält doch maximal eine Woche. Hier ist es längst fällig ein Modell einzuführen, welches den Menschen ins Bewusstsein ruft, dass wir immer mehr zugemüllt werden und das es so nicht weiter gehen kann.
Vor zwei Wochen fuhr ich mit meinem PKW die Schützenbahn in Richtung Hauptbahnhof, als ich beobachtete, wie aus einem vor mir fahrenden Fahrzeug eine Zigarettenkippe flog. An der roten Ampel am Gildehofkreisel stellte ich mich neben das Fahrzeug und fragte den Fahrer aus welchem Grund er denn seine Zigarettenkippe aus dem Auto schmeißt ? Er antwortete : " Wo soll ich denn sonst damit hin ?"
Das Einzige wie man solch einem Verhalten Herr werden kann, sind Maßnahmen wie sie beispielsweise in den USA praktiziert werden : Littering 500 $. Bedeutet : Müll auf die Straße schmeißen : 500 €. Ohne Ausnahme. Die Stadt hätte Einnahmen und wäre gleichzeitig sauber. Hinzu würde ich Personal einstellen, die Müllpolizei.
Die beigefügten Bilder sehe ich jeden Tag. Die EBE schickt zweimal wöchentlich einen Einsatzwagen, um den Müll an diversen Altpapier- und Glascontainern zu entsorgen. Das sind unhaltbare Zustände. Auf den Fotos sehen Sie Essensreste und Maden. Mobiliar, Pappe, obwohl hier ein Altpapiercontainer steht, etc. findet sich hier täglich neu. Beim Reinigen habe ich mit den Mitarbeitern gesprochen. In anderen Städten, z.B. in Köln, wird der Müll unter anderem auch durchsucht, um auf die Täter rückschließen zu können. In Essen geht das nicht.
Wie soll die Stadt denn sauber werden, wenn das Müllproblem immer größer wird ? Es macht doch keinen Spaß mehr hier zu wohnen, wenn man jeden Tag mit solchen Zuständen konfrontiert wird.
Ich fordere dringend die Einberufung einer Müllpolizei mit dementsprechendem Maßnahmenkatalog.
Es kann doch nicht der Weg sein zweimal in der Woche Müll wegzuschaffen, damit die Menschen ihren Müll wieder dort hinlegen. Sofern die EBE ihre Einsätze auf drei- oder viermal erweitern würde, würde der Müll weiter zunehmen.

Die Ausrede der Stadt wird wieder sein, so einfach geht das nicht. Und für weiteres Personal haben wir kein Geld. Immer das gleiche Gejammere. Vor Augen halten sollten wir uns, dass die Einnahmen durch das Bußgeld die Personalkosten sehr wohl deckeln würden.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Sterner
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