Wacken - Tag 3: Zum Klo mit Doro und Alice Cooper live - mit Video!

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Alice Cooper
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Dass die lang ersehnte Abkühlung dermaßen kräftig ausfallen würde, damit hatte wohl niemand mehr gerechnet. Am dritten Wacken-Tag wurden die Festivalbesucher von einem mächtigen Regenschauer kalt erwischt. Und in nur wenigen Minuten sank ihnen der Ackerboden unter den Füßen weg. Unsere beiden Festivalreporterinnen Alina und Mareen störte das wenig, denn die saßen derweil bei einem Gläschen Weißwein im Artist-Village und spielten Promi-Raten.

"Ob das wohl der Sänger von Trivium ist?", ganz sicher waren sich die Damen bei der Zuordnung der Gesichter nicht. Dennoch genossen sie ihre exklusive Zeit unter den VIPs und ließen sich die kostenfreie Verköstigung schmecken. "Es kann los gehen", brachte nach dem kurzen Unwetter jedoch Metalqueen Doro Pesch die beiden Gewinnerinnen schnell wieder in Bewegung. Immerhin gab es die Gelegenheit, die Sängerin Seite an Seite - so wie kurz zuvor noch beim Händewaschen auf der Luxus-Damentoilette - zur Autogrammstunde zu begleiten, während alle übrigen Fans für Signatur und Foto schön brav hinter der Absperrung zu warten hatten.




Doro und Rage hautnah


Lang auskosten konnten Alina und Mareen die ungewohnte Situation jedoch nicht. Rage stand als nächstes auf dem Interviewplan, und auch diese Begegnung wollte man schließlich auf keinen Fall verpassen. Die Metalband aus Herne nahm sich ausgiebig Zeit, um von ihrem aktuellen Orchester-Projekt, mit dem sie in der Nacht auch noch auf der Bühne stand, zu berichten sowie Stellung zum Festival selbst und mancher Kritik über dessen Auswüchse zu nehmen.

Familiärer Charakter


"Es ist in den vergangenen Jahren förmlich explodiert", bestätigte Peavy Wagner, der einst familiäre Charakter sei dabei etwas verloren gegangen. Negativ sieht er das aber nicht. "Der Veranstalter könnte schließlich noch viel, viel mehr Tickets rausgeben, so schnell wie das Festival immer ausverkauft ist, aber man ist ja schon bemüht, das im Rahmen zu halten." Und das ein Projekt gut funktioniert und bei den Leuten gut ankommt, das sei ja niemandem vorzuhalten. Für die gesamte Organisation, aber auch das Line-Up, konnte er nur positive Worte finden.

Mit Alice Cooper, Nightwish und anderen Live-Performances ging Wacken 2013 zu Ende. Und während andere Besucher bereits auf der Autobahn Richtung Heimat unterwegs sind, träumen die Festivalreporterinnen noch in ihrem winzigen Zelt von den erlebten Tagen und spielen schon einmal durch, was sie den Lokalkompass-Lesern in Kürze noch alles zu berichten und zeigen haben ...

Text/Fotos/Video: Thorsten Seiffert und Sara Holz

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5 Kommentare
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Uwe Kirchberg aus Duisburg | 04.08.2013 | 13:22  
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Dirk Hondong aus Essen-West | 04.08.2013 | 15:12  
Thorsten Seiffert aus Herten | 04.08.2013 | 20:16  
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 06.08.2013 | 22:22  
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Sandra Gehlich aus Oberhausen | 07.08.2013 | 22:37  
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