Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt

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Waren auch dieses Mal anwesend: (v.li.) Der Bezirksbürgermeister Klaus Persch, der 1. stellvertretende Bezirksbürgermeister Rolf Dieter Liebeskind (CDU) und die 2. stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Doris Eisenmenger (Die Grünen).
 
Der Kinder- und Jugendbeauftragte Peter Krause bei einer Vorleseaktion mit KiTa-Kindern im Bezirk III.
Bezirksvertretung III Essen West tagt zum 14. Mal

Der Frühling steht in den Startlöchern und die BV III gleich mit. Getagt wurde dieses Mal wieder hinter den Türen des Ev. Lighthouses, ehemals Pfarrkirche St. Mariä Geburt in der Liebigstraße 1. Neben dem Bezirksbürgermeister Klaus Persch, dem 1. stellvertretenden Bezirksbürgermeister Rolf Dieter Liebeskind (CDU) und der 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Doris Eisenmenger (Die Grünen), waren auch alle anderen Parteienvertreter anwesend und somit beschlussfähig.

Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf Angeboten und Veranstaltungen, welche die Kinder und Jugendlichen im Bezirk betreffen. Ricarda Fischer vom Stadtteilprojekt Altendorf stellte als ersten Tagesordnungspunkt vor, was sich in Altendorf getan hat. Auf dem Ehrenzeller Platz fand mit großem Anklang der Pico-Bello-Sauberzauber, eine Aktion zahlreicher Ämter des Essener Stadtgebietes, statt. Hierbei wurden zahlreiche Grünflächen gereinigt, wobei im Sommer, wenn der Platz stärker genutzt wird, nochmals eine ähnlich große Veranstaltung stattfinden soll. „Das Kindergesundheitsmobil ist auch wieder auf dem Ehrenzeller Platz vertreten“, so Fischer. „Unterstützt im Angebot wird es zusätzlich von den VKJ Youngters, die ein Bewegungsangebot anbieten werden. Überschneidungen sind hier absolut erwünscht, da im letzten Jahr sehr viele Kinder auf dem Ehrenzeller Platz waren und einige daher keine Beschäftigungsmöglichkeit hatten. Somit soll eine Zusammenstellung der Kinder- und Jugendangebote erfolgen.“
Auch informierte Fischer darüber, dass Wilfried Jacoby, geschätzter Parkhüter am Niederfeldsee, eine Verlängerung seiner Tätigkeit bis August diesen Jahres erhalten hat. Auch Johannes Hüttemann und sein Sauber-Team sind weiterhin aktiv und planen am 27. Mai am Niederfeldsee eine Veranstaltung mit musikalischer Unterstützung, zu er herzlich eingeladen wird. Abschließend erwähnte Fischer noch die geplanten Aktionen: Am 24. März von 14-18 Uhr ein Spielaktionstag am Jahnplatz, am 30. März von 15-18 Uhr der Ehrenzeller Frühling am Ehrenzeller Platz und am 16. April von 10-13 Uhr die allseits beliebten Gesundheitstage, an denen 18 Beteiligte diverse Angebote für Jung und Alt präsentieren.

Viele Punkte waren es auch dieses Mal bei der Tagung der Bezirksvertretungssitzung

Anschließend trug der Seniorenbeauftragte Herbert Schika seinen Bericht vor, der Kinder- und Jugendbeauftragte Peter Krause war für diese Sitzung entschuldigt.
Der nächste Redner war der Abteilungsleiter des Kinder- und Jugendbüros Jürgen Schroer. Er legte die Ausbauplanung des Kinderbildungs- und Betreuungsangebotes für das Kita-Jahr 2016/17 vor. Er erklärte, dass die Entwicklung vor allem der Kita-Plätze im Bezirk III Anlass zur Sorge gäbe. „Die Bewilligung von Kita-Plätzen liegt beim Jugendhilfeausschuss“, so Schroer. „Die Zahl der Plätze steigt im Bezirk III nur sehr mäßig, was zu nicht zufriedenstellenden Versorgungsquoten führt. Der Grund hierfür ist der stetige Bevölkerungswachstum im Bezirk.“ Vom 30. September 2014 bis 30. September 2015 wurden 234 Kinder mehr in der Einwohnerzahl verzeichnet. Angegangen wird dieser Versorgungsnotstand mit einem Ausbau an Plätzen an der Markscheide (65 Plätze) und an der Humboldtstraße (25 Plätze). Auch ist ein Notfallprogramm in Überlegung, bei dem mit Hilfe von Containern schnell bis zu 800 Plätze geschaffen werden können. Dies soll jedoch nur eine Übergangsmaßnahme und nicht von Dauer sein. „Weitere sieben Kita-Standorte sind in Planung. Die entsprechende Vorlage soll im Juni erscheinen“, so Schroer weiter. In diesem Zusammenhang wurde auch die Unterbringung von Flüchtlingskindern in den Kitas diskutiert. Für die Kinder, die momentan in Zeltdörfern untergebracht sind, sollen sogenannte „Brückenprojekte“ stattfinden. Das ist ein niedrigschwelliges Programm mit Mutter-Kind- sowie Eltern-Kind-Gruppen. Die 57 Kinder, die mit ihrer Familie bereits in Wohnungen untergebracht sind sollen systematisch in den Kitas untergebracht werden.
Des Weiteren wurde einer Verlegung bzw. Neubenennung des Abschnittes zwischen der Rubensstraße und der Holsterhauser Straße in Holsterhauser Platz zugestimmt. Weiterhin behandeltet ein Punkt das Wilde Parken im Stadtwald Margarethenhöhe an der Stenssstraße / Brückenkopf: Seit Jahren wird dieser Teil des Stadtwaldes als Lagerstätte für Baumaterial zweckentfremdet. Gefordert wurde nun die Zurückführung des Platzes an die Natur. Dies wurde auch so beschlossen. Ebenfalls beschlossen wurde die Darlegung eines Konzeptes zum Ausbau der sozialen Infrastruktur in den kommenden Jahren. Vor allem auch soll der Frage nachgegangen werden, wie die Integration von Kindern und Jugendlichen erfolgen soll, wenn der Krisenmodus überwunden ist. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf der Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt liegen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Instandsetzung der Berliner Straße zwischen Frohnhauser und Mülheimer Straße: Nicht nur die Kreuzung Kölner / Berliner Straße, sondern auch der Rest der Straße ist in einem desolaten Zustand, wobei dringend Handlungsbedarf besteht. Der Antrag wurde zur Prüfung angesetzt.
Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung findet am 19. Mai statt.
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