Autor Wolfgang Sternkopf: Gar nicht unverbindlich

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Wolfgang Sternkopf ist ein ruheloser Vielschreiber, jetzt sind seine zwei neuesten Bücher erschienen.

Er ist ein Vielschreiber, ein ruheloser Kunstschaffender, der jetzt seine Bücher Nummer 41 und 42 herausgebracht hat: Der Bueraner Wolfgang Sternkopf beschäftigt sich dabei mit „Wahrnehmungen...“ und „Unverbindlichkeiten...“

Ein halbes Jahr benötigte Sternkopf, um „Wahrnehmungen...“ zu veröffentlichen. Die Grundidee: Er fragte Autoren, bildende Künstler, Fotografen und eine Kunstvermittlerin, was in ihnen vorgeht, wenn sie mit einem Werk beginnen.

Viele Kreative wirken dabei mit

„Weil mich selbst eine Kunstausstellung und ein Konzert darauf gebracht haben, wie ich es mache. Und die Frage, wie es anderen ergeht, lag einfach nah.“ Die Antworten der Kollegen unterschiedlichsten Alters sind so verschieden wie ihre Arbeiten - und manch‘ kreativer Mensch findet sich wahrscheinlich in der einen oder anderen Herangehensweise wieder.
Wolfgang Boesner, Doris Brändlein, Maik Breilmann, Elke Frommhold, Heinz-Albert Heindrichs, Sabine Krebber, Achim Kubiak, Jaqueline Lobodda, Charles Moulton, Renate Quecke, Ulrike Reichwein, Peter Rose, Edith E. Steffelmanns und Gertrude Weddige kommen - neben dem Autor - zu Wort.

Kreativität ist keine Frage des Alters

Wolfgang Sternkopf besuchte übrigens eine Ausstellung des 80-jährigen Künstlers Heinz Mack in Duisburg und hörte ein Konzert mit dem über 90-jährigen Charles Aznavour, was ihn auch zu dieser Erkenntnis brachte: „Kreativität kann bis ins ganz hohe Alter gehen, praktisch ungefiltert.“
Elke Frommhold, die sich für den Band „Wahrnehmungen...“ mit sehr netten Worten bedankte, weil sie selbst immer ein Gefühl von „anders sein“ und „nicht richtig sein“ verspürte, sich aber durch den Band jetzt in bester Gesellschaft mit Menschen, die ähnlich empfinden, wiedergefunden habe.
Sie hat auch das Vorwort zu Wolfgang Sternkopfs „Unverbindlichkeiten...“ geschrieben, schon das ist lesenswert, schreibt sie zum Beispiel über das neue Buch: „Ich habe ein Buch gelesen. Es heißt Unverbindlichkeiten. Es ist unbequem und notwendig, weil es von einem Mann geschrieben ist, der ganz und gar die Verbindlichkeit anstrebt.“


In einer Zeit der Oberflächlichkeiten


Der Autor setzt sich mit den Oberflächlichkeiten unserer Zeit auseinander, diesem „wir telefonieren...“, „ich bin bei dir...“ und „lass‘ uns sprechen“-Gefloskel.
„Er verlangt seinen Lesern einiges ab; zuallererst nachzudenken über sich selbst“, schreibt Elke Frommhold.
Und sie hat noch einen guten Rat für alle Leser: „Es ist völlig unmöglich, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Wer es tut, verpasst das Wesentliche; die Nuancen, die Tiefgründigkeit und den Aha-Effekt, wenn sich ein Text plötzlich in seiner Fülle zeigt. Und so kann es passieren, dass ich nach ein paar Kilometern Lauf mitten im Wald plötzlich denke: ,Wolfgang, du Fuchs!‘“
Und jenseits aller Unverbindlichkeiten wartet das Glück... Sich mit dem eigenen Buch vor eine Kamera zu stellen, ist nicht Wolfgang Sternkopfs Lieblingsdisziplin - dafür hat er‘s ganz gut hingekriegt...Foto: -lut
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