Die neue Spielzeit auf Consol

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Das Team für die Öffentlichkeitsarbeit des Consol mit Georg Kentrup, Christiane Freudig und Alexander Weikmann. Foto: Gerd Kaemper
 
Frida und viele andere Kinder hatten im letzten Jahr viel Freude an den Waffeln der Consol-Sterne. Foto: CT
Gelsenkirchen: Consol Theater |

Es gibt manch' Neues am Consol Theater, wie die drei geplanten Premieren dieser Spielzeit und einen neuen Mitarbeiter, aber es gibt auch viel Eingespieltes und Gewohntes, wie die Volxbühne mit all ihren Gruppen, das Repertoire, das Praxisjahr Stage! oder auch die Festivalaktivitäten. Aber zunächst einmal wird am morgigen Sonntag, 11. September, von 14 bis 18 Uhr mit Pauken und Trompeten die neue Spielzeit eingeläutet.

Ein Fest für die Familie


Das Fest der Spielzeiteröffnung steht Jahr für Jahr im Zeichen der Öffnung des Hauses für Interessierte aus dem Stadtteil, der Stadt und gern auch weit darüber hinaus. Darum stehen auf dem Programm verschiedenste Punkte, die Einblicke in das Consol Theater gewähren.
So gibt es eine Theater-Rallye rund ums Theater, Bastel-, Schmink- und Verkleidungsaktionen mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Sabine Kreiter, Spielstationen, das Improtheater „Random Scenes“ der Volxbühne und ein Figurentheater-Gastspiel des Theater Lakritz mit dem Titel „Hase und Igel“. Letzteres dient dazu, dass die Consoler mehr Zeit für ihre kleinen und großen Gäste finden.
Wie immer beteiligt sind auch die Sterne des Consol Theaters, der hauseigene Förderverein, der mit Kuchen, Waffeln, Grillgut und mehr für das leibliche Wohl der Gäste sorgt.

Immer wieder am Tag des offenen Denkmals


„Der Termin am Tag des offenen Denkmals hat inzwischen Tradition“, freut sich Geschäftsführerin Christiane Freudig. „Das führt immer wieder viele Menschen auf das Consol-Gelände, die allein wegen des Theaters nicht kommen würden, dann aber umso erstaunter darüber sind, was sie hier vorfinden.“
Wenn die Theaterleute auf die letzte Spielzeit zurückblicken, sind sie froh, dass sich die neue ein wenig entspannter angehen lässt. Denn „das westwind-Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW war recht kräftezehrend. Die Vorbereitung hat schon ein Jahr in Anspruch genommen und wir sind noch mit der Nachbereitung beschäftigt. Dafür hat es uns aber auch sehr positive Erfahrungen beschert, allein schon durch die Kooperation mit dem theater kohlenpott aus Herne. Aber für uns war es auch wieder toll zu sehen, wie viele Externe einen völlig neuen Blick auf das Ruhrgebiet bekommen, durch ein solches Festival“, schwärmt Freudig.

Festivals in der Spielzeit 2016/17


Und die Lust auf Festivals hat ihnen die Arbeit auch nicht verdorben, wie die Planungen zeigen. Denn es gibt wieder das Erzählfest, das vom 21. bis 25. September auf der Hauptstraße stattfindet. Im nächsten April stehen dann die Schultheatertage auf dem Programm und im Mai/Juni der Erzählfrühling in etablierten Kulturorten quer durch die ganze Stadt.

Auf diese Premieren kann man sich freuen


Die erste Premiere der neuen Spielzeit fand eigentlich schon statt, weil sie im Kinder- und Jugendtheater Dortmund präsentiert wurde. Dabei handelt es sich um das Stück „Infinity“ von Charles Way, der am Consol Theater schon ein alter Bekannter ist. Denn er gab die Vorlagen zu „Blutrote Schuhe“ und dem preisgekrönten „Looking for Gretel“.
Auf Consol feiert das Stück, bei dem es um die erste Mars-Mission geht, am Sonntag, 18. September, seine Premiere. Darin geht es um Helen, die ausgewählt wurde an der Marsmission teilzunehmen, ihre Schwester Sarah und deren Tochter Eloise, die um ihre Lebensentwürfe ringen und mit virtueller Nähe und realer Distanz konfrontiert werden.
„Infinity“ ist ein Auftragswerk, das als Kooperation mit dem Iolo-Theater in Cardiff und dem Kinder- und Jugendtheater Dortmund gespielt wird.
Gefördert durch die Kunststiftung NRW wird die zweite Premiere der Spielzeit „Biene im Kopf“ von Roland Schimmelpfennig. Ähnlich wie bei Sybille Bergs „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ stellt „Biene im Kopf“ das erste Kinderstück eines etablierten Autors dar.
Gespielt wird das Stück, in dem es um den kleinen X, der sich das Leben als Computerspiel denkt, bei dem er als Biene von Level zu Level fliegt, um zu vergessen, wie groß sein heimischer Verwahrlosungsgrad ist. Gespielt wird das Stück von drei Männern.
Die dritte Premiere hat noch keinen Titel, aber das Stück, das noch mitten in der Entwicklungsphase steckt dreht sich um das allgegenwärtige Thema „Wut“.

Neues und Altes am Consol Theater


Die Reihen und regelmäßigen Angebote des Consol Theaters bleiben wie gewohnt erhalten. Einzig, dass Melody Reich nur noch als freie Mitarbeiterin und nicht mehr als Theaterpädagogin am Haus zum Einsatz kommt. Ihre Tätigkeit übernimmt Mayra Capavilla, sie wird sich um den großen Bereich der Theaterpädagogik kümmern.
Neu am Haus ist auch Alexander Weikmann, der sich mit um die Öffentlichkeitsarbeit des Consol Theaters kümmert wie auch den Internetauftritt und mehr.
Das Junge Ensemble der Volxbühne könnte derzeit übrigens Nachwuchs verkraften, weil viele der eingefleischten Mitstreiter nach dem Abitur in alle Himmelsrichtungen ausströmten, um zu studieren und arbeiten.
Alles andere, wie das Seniorentheater Synovia, die Theaterklassen, die Vorlesegruppe Bucheckern, die Zukunftsmusik, die Konzert Meditation, Wülfings HörBar, der Rote Salon und und und bleiben wie gewohnt bestehen. Ebenso gibt es weiterhin Gastspiele des Improtheaters Panhas und von GEjazzt auf Consol.
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