Theaterpreis 2013: Die Ehre gebührt dem Teamgeist

Anzeige
Gelsenkirchen: Musiktheater im Revier |

In diesem Jahr erhielten Bridget Breiner und Christian Jeub den von der Sparkasse Gelsenkirchen gestifteten Theaterpreis. Die Auszeichnung gilt jedoch nicht nur den beiden alleine, sondern ist auch als Anerkennung für die Leistungen der Tanzabteilung und des Opernchores gedacht.

Zum 16. Mal stiftete die Sparkasse Gelsenkirchen den mit 8.000 Euro dotierten Gelsenkirchener Theaterpreis für herausragende Leistungen am Musiktheater im Revier (MiR). Die Auszeichnung nahmen in diesem Jahr Ballettdirektorin Bridget Breiner und Chordirektor Christian Jeub entgegen - auch als Anerkennung der Leistungen des Opernchors und der Tanz-Compagnie.

Ein Dankeschön an alle

Bei der Preisverleihung hob Bernhard Lukas, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gelsenkirchen, das künstlerische Niveau des MiR hervor: „Die hohe Qualität verdanken wir der gesamten ‚Mannschaft‘ des Musiktheaters: den Solisten, den Chören, den Musikerinnen und Musikern, den Tänzerinnen und Tänzern, aber auch all den vielen anderen Menschen, die hinter den Kulissen dazu beitragen, uns einen unvergesslichen Kulturgenuss zu bereiten - live, Woche für Woche und quasi direkt um die Ecke! All diesen Menschen möchten wir anlässlich der Verleihung des Gelsenkirchener Theaterpreises ‚Dankeschön‘ sagen.“

Teamplayer des MiR wurden ausgezeichnet

Das Ballett im Revier
Um so schwerer fiel der Fachjury die Wahl, die aber dennoch einstimmig ausfiel: Beeindruckt zeigte sie sich von Bridget Breiners furiosem Einstand als Ballettdirektorin. Mit ihrem Auftaktprojekt „Der erste Gang“ und der Produktion „Ruß“ setzte sie markante Zeichen. Das Versprechen, alte und junge Geschichten durch das vielschichtige Vokabular des Balletts zu erzählen, prägte die neue Sprache ihres neoklassischen Programms.

Der Opernchor
Unter der Leitung von Christian Jeub bestätigte der Opernchor in der letzten Spielzeit seine hohe künstlerische Qualität in Produktionen wie „Lady Macbeth von Mzensk“, „Don Carlos“ oder „La Nozze di Figaro“. Die Jury würdigte mit der Auszeichnung vor allem Christian Jeubs Fähigkeit, homogene Einheitlichkeit des Chores ebenso herzustellen wie das individuelle Können einzelner Mitglieder zu unterstreichen. Meriten erwarb sich Jeub auch als Leiter des Städtischen Musikvereins und für seine Arbeit mit dem Extrachor des Musiktheaters, den er mit viel Fingerspitzengefühl in die Produktionen integriert. Die Wahl Jeubs versteht die Jury auch als Anerkennung des hohen fachlichen Könnens und der Flexibilität des Opernchores.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.