Hoffenheim-Sieg spielt Keller in die Karten

70 Minuten lang war für die Schalker, wie hier Marco Höger, kein Durchkommen gegen die Hoffenheimer Defensive. Dann besorgte eben dieser mit einem wunderschönen Tor das 1:0, woraufhin die Gäste fast komplett zusammen brachen. | Foto: Gerd Kaemper
  • 70 Minuten lang war für die Schalker, wie hier Marco Höger, kein Durchkommen gegen die Hoffenheimer Defensive. Dann besorgte eben dieser mit einem wunderschönen Tor das 1:0, woraufhin die Gäste fast komplett zusammen brachen.
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Unter dem Strich war es ein Pflichtsieg gegen Hoffenheim. Doch die Saison hat bereits mehrfach gezeigt (Düsseldorf, Augsburg, Fürth), dass die Schalker gerade gegen die unteren Teams sich schwer tun. Der Geduldsieg vom Ostersamstag hatte am Ende dann vor allem einen Gewinner: Trainer Jens Keller.

Keller und die Mannschaft wiesen nach Abpfiff darauf hin, dass der Trainer auch in der Halbzeit betont habe, geduldig weiter zu spielen. „Wir werden unser Tor noch schießen“, hatte Schalkes Cheftrainer bekräftigt. Nicht nur, dass er Recht behalten sollte. Er bewies zudem auch noch ein glückliches Händchen und wechselte die Torschützen des zweiten (Raffael, 79.) und dritten (Pukki, 83.) Treffers ein. Mit dem 1:0 durch Höger (70.) wurde es am Ende unter dem Strich nicht nur ein Pflichtsieg, sondern vielleicht sogar ein Fingerzeig für die nahe Zukunft.

Schalke-Chef Clemens Tönnies bescheinigte nach dem Spiel dem aktuellen Trainer „gute Chancen“ auf eine Weiterbeschäftigung. „Wir führen keine Trainerdiskussion und glauben an Jens Keller“, so Tönnies zu Sport Bild Plus. Auch Manager Horst Heldt bestätigte Samstagabend, dass Keller natürlich gute Chancen habe, wenn er sportlichen Erfolg hat.

Die Trainerdiskussion könnte somit schon bald ad acta gelegt werden. Fakt ist, dass unter Keller die Königsblauen wieder zu alter Stärke zurückgefunden haben. Gegen Hoffenheim stimmte sogar die Mischung aus starker Offensive und Defensive. Wobei der Tabellenvorletzte erschreckend harmlos war und nur einen einzigen Torschuss in 90 Minuten abgab. Kann Schalke diese Leistung bestätigen, sind auch bei den kriselnden Bremern am Samstag (15.30 Uhr) drei Punkte möglich.

Traditionell sahen die Knappen an der Weser zuletzt immer gut aus. Die letzte Auswärtsniederlage stammt vom 12. April 2008, im Hinspiel dieser Saison gewann der S04 mit 2:1. Es wird die Generalprobe, bevor der S04 am 13. April Bayer Leverkusen zum Duell um die direkte Champions League-Qualifikation in der Veltins-Arena empfängt. Aktuell liegen die Schalker noch sechs Punkte hinter Bayer auf Platz Vier.

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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