Brand in Stellwerk: Deutsche Bahn wartet auf Techniker

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Gladbeck: Stadtgebiet | „Wenn die Deutsche Bahn dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus.“ Nach diesem Sprichwort, dessen erste Erwähnungen aus der germanischen Frühgeschichte datieren, richten sich seit Sonntag wieder zahlreiche Reisende.

Durch einen Brand im berühmten Stellwerk bei Mülheim an der Ruhr (ab 2017 unter Denkmalschutz) werde es wohl bis zum nächsten Sommer immer wieder zu Verspätungen oder gar Ausfällen von Zügen im gesamten Bundesgebiet kommen, so ein DB-Sprecher. „Dabei hatten wir uns ausgerechnet in diesem Jahr fest vorgenommen, uns nicht von Laub, Regen oder diesem kalten weißen Zeug aus der Bahn werfen zu lassen. Schon witzig irgendwie.“

Alles wird gut


Technische Hilfe hatte bereits am Montag die Deutsche Telekom angeboten. Laut Aussage des Konzerns habe sich ein externer Mitarbeiter am Dienstagmorgen zwischen 17.03 und 17.06 Uhr am Stellwerk eingefunden, um den Schaden zu beheben, aber keine Klingel vorgefunden. Ein neuerlicher Besuch des Universalfachmanns wurde bequem online für den 03. März 2018 vereinbart.

"Verdammte S******"


"DB-Services" reagierte unterdessen auf Beschwerden seitens der Kunden. In einer ansprechend gestalteten Notfallbroschüre werden alteingesessene Bahnfahrer dazu aufgefordert, ihren unerfahrenen Mitreisenden beim Warten, Frieren und Schimpfen unter die Arme zu greifen. Besonders Kinder, so heißt es, seien oftmals nicht in der Lage, den Schaffner zu beleidigen oder auch nur angemessen zu fluchen. Kundenbetreuer arbeiten derzeit an einem Audio-Unterhaltungsprogramm aus GEMA-freien Musikstücken, das bald über Lautsprecher an allen Bahnsteigen zu hören sein soll.
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