A 52: Roland spricht am Freitag in Berlin mit Ferlemann

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Gladbeck: Stadtgebiet | „Wir stehen bereit, um in Gladbeck Lösungen zu finden.“ Und: „Das Angebot an die Gladbecker, die Autobahn in einen Tunnel zu legen, gelte noch.“ So wurde Staatssekretär Enak Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium am 29. Oktober 2014 anlässlich des offiziellen Spatenstichs zum A 43 Projekt öffentlich zitiert.

Bürgermeister Ulrich Roland hatte dies am selben Tage zum Anlass genommen, in einem persönlichen Brief an Staatssekretär Ferlemann ein Gespräch zur Lösung der bestehenden Verkehrsprobleme auf der gesamten Teilstrecke der B 224 auf Gladbecker Stadtgebiet anzuregen.

Dieses Gespräch findet nun am morgigen Freitag im Berliner Verkehrsministerium statt. Teilnehmer sind Bürgermeister Ulrich Roland, Staatssekretär Enak Ferlemann, die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU, MdL Michael Hübner und Peter Rademacher, die Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes und Sven Volmering, der städtische Wirtschaftsförderer Peter Breßer-Barnebeck sowie Michael Heinze, Landesverkehrsministerium, und Joachim Brendel von der IHK.


Ein Teilausbau kommt nicht infrage


„Wir sind gespannt, welche Überlegungen es im Bundesverkehrsministerium zur Lösung der Verkehrsprobleme auf der B 224 in Gladbeck gibt“, sagt Bürgermeister Ulrich Roland. Fest stehe, so der Bürgermeister, dass es aus Gladbecker Sicht und im Interesse der Region nur eine Gesamtlösung geben dürfe: „Ein Teilausbau kommt für uns nicht in Frage. Gut, dass es hier einen breiten Konsens in Gladbeck und der Region gibt!“

Konkrete Ziele


Ziel müsse es in Berlin sein, basierend auf den Ergebnissen und Diskussionen des Ratsbürgerentscheides ein Gesamtlösungspaket zu schnüren. „Dazu gehören die Auswirkungen des geplanten Autobahnkreuzes bei Wittringen, die berechtigten Interessen der Menschen, die entlang der Trasse der heutigen B 224 leben und die Notwendigkeit gut funktionierender Verkehrsbeziehungen. Konkrete Ziele: Das Autobahnkreuz muss statt des bisher geplanten Überfliegers einen leistungsstarken Unterflieger erhalten. Der Lärmschutz für die Menschen in Gladbeck-Ost muss durch einen verlängerten Tunnel oder eine tiefere Strecke in Troglage deutlich verbessert werden.“


Schriftliche Vereinbarung


Zentrale Bedeutung hat für Ulrich Roland auch eine verbindliche schriftliche Vereinbarung zwischen Bund, Land und Stadt über den Ausbau des gesamten Abschnitts der B 224 auf Gladbecker Stadtgebiet in einem Zuge. Dies hatte Landesverkehrsminister Michael Groschek am 3. Februar im Martin Luther Forum Ruhr zugesagt. Darüber hinaus hatte er in Aussicht gestellt, dass der Ausbau auch mit dem Abschnitt zwischen Gelsenkirchen-Buer und der A 2 beginnen könne. „Dies hätte große Vorteile für die Stadt Gladbeck und die Region“, betont Bürgermeister Roland.

Konsens gesucht


„Damit könnte der am stärksten staugeplagte Abschnitt als erstes entschärft werden. Außerdem würde dies bedeuten, dass niemand Sorgen haben muss, dass dieser Abschnitt nach Fertigstellung des Abschnittes zwischen Bottrop und der A 2 nicht mehr gebaut würde.“„Natürlich werden wir heute noch kein abschließendes Ergebnis erzielen“, weiß Ulrich Roland. „Wichtig ist, dass wir im direkten Gespräch mit dem Bundesverkehrsministerium unsere Position deutlich machen und in wichtigen Fragen Konsens über das weitere Vorgehen erzielen können.“
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2 Kommentare
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Jürgen Fehst aus Gladbeck | 05.03.2015 | 16:19  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 05.03.2015 | 17:40  
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