Hat der Standort "Hertie-Kaufhaus Gladbeck" noch eine Zukunftschance?

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Ein Foto aus besseren Tagen: Im Jahr 2009 schloss Hertie sein Kaufhaus in Gladbeck und seit dem Jahr 2012 steht die große Immobilie samt Parkhaus leer. Gibt es noch eine Zukunftschance für das alte Kaufhaus?
Gladbeck: Ex-Hertie-Kaufhaus Hochstraße 2 |

Die Gladbecker haben sich an den traurigen Anblick gewöhnt, ärgern sich aber immer, wenn sie das leer stehende Hertie-Haus am Eingang zur Fußgängerzone an der Hochstraße sehen.

Im Juli 2009 endete die Hertie-Ära in Gladbeck und seit dem Sommer 2012 wird das Gebäude samt seines rund 300 Stellplätze zählenden Parkhauses nicht mehr genutzt. Etwas Bewegung scheint nun in die Angelegenheit gekommen zu sein, denn der jüngste Zwangsversteigerungstermin Mitte Februar wurde zur Überraschung vieler Beobachter nicht erneut im Vorfeld abgewendet.

Unter dem Titel „Zukunftsperspektiven für ehemalige Kaufhausstanorte“ haben der CDU-Ortsverband Mitte und die „MIT Gladbeck“ über die Gladbecker Stadtgrenzen hinaus geblickt und laden nun am kommenden Montag, 23. März, zu einem Vortrags- und Gesprächsabend ein, der um 19 Uhr in den Räumen der CDU-Geschäftsstelle in Stadtmitte, Kirchplatz 1, beginnt.

„Viele andere Städte haben oder hatten mit Leerständen an ehemaligen Kaufhausstandorten zu kämpfen. Wir freuen uns, dass wir zwei auswärtige Referenten gewinnen konnten, die uns erfolgreiche Projekte aus Gelsenkirchen-Buer und aus Hamm vorstellen werden.“, so die Ortverbandsvorsitzende Jennifer Engelmeier.

Kai Fronemann vom Architekturbüro Dr. Schramm Fronemann Partner wird den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Hertie-Kaufhauses in Gelsenkirchen Buer vorstellen. In Buer haben sich heimische, private Investoren zusammengeschlossen um die Neubelebung der Immobilie im Herzen der Innenstadt voranzubringen.

Markus Kreus, Kämmerer der Stadt Hamm, wird ein Stadtumbauprojekt der Stadt Hamm vorstellen. Mit Fördermitteln wurden die ehemaligen Kaufhausgrundstücke „Horten“ und „Kaufhalle“ erworben um das Bahnhofsquartier Hamm grundlegend neu gestalten zu können.

„Wir können uns auf die Vorstellung zweier unterschiedlich gelagerter Projekte an diesem Abend freuen. Sanierung und Umbau auf Grundlage privaten Enegagements in Buer auf der einen Seite und kommunales Handeln mit Abriss und grundlegender Neugestaltung auf der anderern Seite in Hamm.“, freut sich MIT-Vorsitzender Andreas Willmes auf eine spannende Veranstaltung, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind.
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