Stillstand durch Blockade

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Gladbeck: Stadtgebiet | Damit war eigentlich zu rechnen: Die Gladbecker GRÜNEN sprechen sich strikt gegen die versuchsweise Öffnung der Postallee und Friedrich-Ebert-Straße in beiden Fahrtrichungen sowie gegen das Parken auf dem Marktplatz in Stadtmitte aus.

„Aneinandergereihtes Blech“ sei kein Attraktivitätszuwachs schreiben die GRÜNEN in einer Pressemitteilung. Und sie führen eine Reihe von Gründen auf, die (angeblich) gegen die Versuche sprechen.

Echt tolle Ideen, wie man die Gladbecker Innenstadt attraktiver gestalten könnte, haben die GRÜNEN indes aber nicht. Was soll es denn bringen, wenn man den Marktplatz zum nächsten „Stadtpicknick“ mit Rollrasen austattet, um eine „Grüne Oase“ zu schaffen? Denn das Jahr hat - in der Regel - 365 Tage. Und der Marktplatz ist, ausser an den Markttagen, schlichtweg eine öde Freifläche.

Irgendwie ist es auch kaum zu verstehen, dass die GRÜNEN nun wieder das Umweltschutz-Deckmäntelchen hervorkramen, das die Partei auf Gladbecker Ebene bei der Diskussion um die Erweiterung der B 224 zur A 52 flugs abgestreift hatte und - warum auch immer - Zustimmung für die Ausbaupläne signalisierte.

Durch ihre Blockadehaltung tragen die GRÜNEN jedenfalls nicht zur Attraktivitätssteigerung der Gladbecker Innenstadt bei. Sie produzieren in diesem Punkt aber einen (sehr ärgerlichen) Stillstand.
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Arno Signarowski aus Gladbeck | 02.09.2013 | 18:23  
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