„Zahlenspiele“ im Konzert

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Sie sorgen mit dafür, dass die drei Konzerte vom Kreissinfonieorchester im März über die Bühne gehen können: (v.l.) Ute Völkel (Horn und Vorstandsmitglied), Wolf Dieter Schäfer, Gunnar Wirth, Bernd Wolf (alle musikalische Leiter), Cellistin Isabel Tilner, Landrat Olaf Schade, Thomas Alexander von Sponsor Volksbank und Benjamin Völkel (Oboe). Foto: Römer
Hattingen: Gesamtschule Hattingen |

Zahlenspiele sind nicht unbedingt das, was der Musikliebhaber mit einem Konzert in Verbindung bringt. Vom Gegenteil überzeugen lassen kann er sich allerdings am Freitag, 11. März, ab 19.30 Uhr. Dann gibt nämlich das Kreissinfonieorchester Ennepe-Ruhr unter der Schirmherrschaft von Landrat Olaf Schade ein Konzert unter dem Titel – Sie ahnen es vielleicht schon – „Zahlenspiele“.

Gespielt werden dann in der Aula der Gesamtschule Hattingen in Welper große symphonische Werke. So erklingen der erste Satz aus Schuberts „Unvollendeter“ Sinfonie, Elgars Begleitung von Johann Sebastian Bachs Fantasie und Fuge oder der zweite Satz aus Haydns Sinfiónie „Die Uhr“.
Daneben werden auch Solisten gemeinsam mit dem Orchester musizieren. Christiane Büscher, seit Anbeginn Konzertmeisterin des Orchesters und seit vielen Jahren Geigenlehrerin an der Musikschule Hattingen, spielt die Solovioline in zwei Stücken aus dem Film „Schindlers Liste“.
Für Piazollas „Café 1930“ konnte Benjamin Völkel als Solo-Oboist gewonnen werden, der zurzeit an der Folkwang-Hochschule in Essen studiert und konzertant vielseitig unterwegs ist.
Komplettiert wird das Programm mit weiteren Filmmusiken und unterhaltsamen Orchesterwerken wie Ponchiellis „Tanz der Stunden“.
„Zahlenspiele in der Musik haben aber nicht nur etwas mit den Werken von Komponisten selbst zu tun“, erläutert einer der drei musikalischen Leiter des Kreissinfonieorchesters, der Hattinger Multi-Instrumentalist und Musiklehrer am Gymnasium Waldstraße, Bernd Wolf. „Zahlen spielen überhaupt in der Musik eine große Rolle etwa beim Takt. Da lag es nahe, sich des Themas auch einmal in einem Konzert anzunehmen.“
Das Kreissinfonieorchester ist vor sieben Jahren hervorgegangen aus den „Jungen Hattinger Sinfonikern“. Rund 60 Musiker sind es in jedem Jahr, die sich inzwischen kreisweit über die Zusammenarbeit mit den örtlichen Musikschulen und den weiterführenden Schulen zusammengefunden haben.
Durch die Unterstützung des EN-Kreises sowie weiterer Sponsoren wie der Volksbank, die das Projekt seit 2014 im Rahmen ihrer Nachwuchsakademie fördert, ist es seit einigen Jahren Tradition geworden, einen Wochenend-Probetag mit Mitgliedern der Bochumer Symphoniker zu verbringen und Stimmproben mit den einzelnen Instrumentengruppen durchzuführen.
„Das bringt die Probenphase unserer Orchesters jedesmal einen erheblichen Schritt voran“, sind sich die Verantwortlichen aus dem Vorstand des Trägervereins „Junge Hattinger Sinfoniker“ sowie die musikalischen Leiter Bernd Wolf, Gunnar Wirth, Wolf Dieter Schäfer und Christiane Büscher sich einig.
„Ich bin froh, dass wir Ennepe-Ruhr-Kreis ein solches großartiges Orchester haben“, sagt Landrat Olaf Schade, „daher habe ich gerne die Schirmherrschaft von meinem Vorgänger Dr. Arnim Brux übernommen.“
Der Eintritt für das Konzert nicht nur in Hattingen – weitere Konzertorte sind bereits am Sonntag, 6. März, 11 Uhr, das Bürgerhaus Alte Johanneskirche in Gevelsberg und am Sonntag, 13. März, 11 Uhr, das Ruhrgymnasium Witten – beträgt jeweils sechs Euro, ermäßigt vier Euro.
In Hattingen gibt es Karten in der Musikinstrumententruhe, Emschestraße 44, im Sekretariat des Gymnasiums Waldstraße und in der Bibliothek des Schulzentrums Holthausen.
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Torsten Richter-Arnoldi aus Hattingen | 01.03.2016 | 21:54  
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