"Ende der Schonzeit" - Erste Eindrücke

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Die Fotos der aktuellen Serie im Dialog mit der Museumskulisse (Foto: T. Richter-Arnoldi)
Hattingen: Henrichshütte |

Am 12. Mai fand in einem feierlichen Rahmen im Gebläsehaus der Henrichshütte die Eröffnung der Fotoausstellung "Ende der Schonzeit" mit Bildern von Horst Dieter Zinn statt. Ein Bericht des Stadtspiegels Hattingen wird vermutlich bald erscheinen, und dem will ich auch nicht vorgreifen. Von mir hier nur schon mal ein paar fotografische Eindrücke und zwei kurze Anmerkungen zur Ausstellung.

Zur Entstehung

Auf einem der vorderen Bilder ist einführend (gekürzt) Folgendes zu lesen: "Der Hamburger Fotograf Horst Dieter Zinn war 1987 in seine alte Heimat Ruhrgebiet zurückgekehrt. Während des Hattinger 'Hüttenkampfs' erstellte er die Fotoreportage 'Eine Heimat geht bankrott'. (Anm. d. Verf.: für die Zeitschrift GEO) Dreißig Jahre später war Zinn erneut unterwegs in Hattingen mit einem 'anderen Blick' auf die Stadt und ihre Menschen. Alles ist schneller, auch härter, urban statt montan. Die Trauerarbeit ist geleistet. Ende der Schonzeit."

Mein Eindruck

Eine sehr spannende, manchmal auch etwas irritierende, aber auf jeden Fall sehr einfühlsame und menschliche Ausstellung mit tollen Fotos und sehr guten Texten (zu einigen davon)! Unbedingt zu empfehlen, selbst wenn man sich sonst schon mehr oder weniger intensiv mit dem Thema 'Hüttenkampf' auseinandergesetzt hat.

P.S.: Natürlich liegen alle Rechte an den hier zu sehenden Originalaufnahmen bei Horst Dieter Zinn.

Links
Informativer Bericht vom Schwerter Bürgerreporter Helmut Eckert vom 13.05.2017
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