Rosenmontagszug: Aktivenkreis sucht noch Ordner

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Sorgen für Stimmung: das Hattinger Stadtprinzenpaar Svenja I. und Manuel I.
Hattingen: Holthausen |

Wer noch daran gezweifelt hat, der wird es in dieser neuen Karnevalssession erleben: Der rheinische Frohsinn, den gibt es auch in Hattingen. Spätestens jetzt! Denn die neue Prinzessin ist eine waschechte Kölnerin. Und ihren Prinzen hat sie sich selbst ausgesucht. Für den Rosenmontagszug sucht der Aktivenkreis noch Ordner. Auch aktive Mitstreiter für den Zug können sich noch melden.

Svenja Petry (30) heißt die junge Dame und sie trainiert seit dieser Session die Tanzmariechen. Doch selbst die wussten nicht, dass ihre Trainerin auch die neue Prinzessin ist. Das Geheimnis hielt wirklich bis zum Schluss.
Geboren ist die Wahl-Hattingerin in Köln und den Karneval hat sie quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Auf einem Rosenmontagszug hat sie eine Waffel gefangen mit einem Tanzgutschein darin und dem Tanzen ist sie verpflichtet – von Beruf ist sie nämlich Tanzlehrerin. Da passt natürlich jetzt alles zusammen und das findet Svenja Petry eben auch. Eigentlich hat sie jedes Jahr in Köln Karneval gefeiert und ist zumindest für die närrische Zeit wieder bei Mama eingezogen. Dieses Jahr fällt das aus, weil sich der Traum, einmal Prinzessin im Karneval zu sein, erfüllt. Mama wird also auch nicht in Köln Karneval feiern, sondern – genau wie die Tochter – zum ersten Mal beim Rosenmontagszug in Holthausen dabei sein. Und das noch hoch auf dem Wagen!
Und was fesche Kölner Mädchen sind, die suchen sich ihren Prinzen natürlich selbst aus. „Ich habe mir das gut überlegt, denn es muss ja auch jemand sein, der auf der Bühne Präsenz zeigen kann“. Und da hat Svenja ihren guten Freund Manuel gefragt. Der 36jährige ist selbstständig und in der Versicherungsbranche tätig und er hat sofort ja gesagt. So richtig dem Karneval ergeben war es bisher zwar nicht, aber Spaß an der Sache, die hat er. Und mit Svenja, ihrer Lieblichkeit, an seiner Seite, sowieso.
Das Motto der Session haben sich die beiden gemeinsam mit dem Aktivenkreis ausgesucht:

„Mit Freunden zieh‘n wir Hand in Hand lächelnd durch das Holti-Land“.

Und das wollen die beiden auch umsetzen.
Die gute Sache kommt auch nicht zu kurz. So sollen die „Roten Nasen“ unterstützt werden, die zur Organisation der „Red Noses-Clowndoctors“ in Krankenhäusern gehören. Und vor Ort wird die Hattinger Tafel profitieren. Birgit Sturm hat ein Hattingen Bild gemalt und der Erlös geht an die Tafel vor Ort.
Begleitet werden sie vom Kinderprinzenpaar Prinzessin Alexa I. Wolff und ihrem Prinzen Janis I. Linke sowie dem Lebenshilfe-Prinzenpaar Sven I. Pickel und Julia I. Lemm und den Aktiven des Holthauser Rosenmontagszuges. Außerdem: Adjutanten sind Nina Röll und René Späth, Holti Anja Schulte.
Die Session ist zwar kurz, aber das tut dem Frohsinn keinen Abbruch. Nach dem Karnevalistischen Frühschoppen gibt es am 2. Februar gegen 16.45 Uhr eine kleine Benefizveranstaltung in der Reha-Klinik in Holthausen.
Am Freitag, 6. Februar, um 19.11 Uhr steigt dann bereits zum 10. Mal die Große Hattinger Karnevalsparty in der Gebläsehalle. Stargäste sind diesmal Willi Herren, Ina Colada und der Hattinger Rene Kretschmer, der hier in der Stadt ein Schmuck- und ein Bekleidungsgeschäft hat und zum ersten Mal in seiner Stadt auftritt. Im Schlagergeschäft ist er seit 2012.
Außerdem dabei das Tanzcorps „Echte Fründe“ der Flittarder KG, die Tanzgarde des diesjährigen Kölner Dreigestirns. Karten (Vorverkauf 17 Euro, Abendkasse 19,11 Euro) gibt es unter anderem in der Tourist-Info am Haldenplatz und in der Gebläsehalle.
Bereits 16 Gruppen und Vereine haben bislang ihre Zusage für den 38. Holthauser Rosenmontagszug gegeben, der am Montag, 16. Februar, 15.11 Uhr, starten wird. Darunter sind mindestens sieben Motivwagen und zwei Fanfarenzüge. Kurz-entschlossene können sich in den nächsten Tagen und Wochen noch beim Zugsprecher Thomas Behling unter Telefon 0151/51447203 oder unter E-Mail kontakt@holti-holau.de melden.
Ganz wichtig und nahezu fast einzigartig ist, dass bei uns die Teilnahme am Zug noch kostenlos ist, während in fast allen Städten in der Umgebung schon ein Startgeld genommen wird.
Auch Vereine und Gruppen aus umliegenden Städten und Gemeinden können am Holthauser Zug teilnehmen. Die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Institutionen läuft Dank des vor einigen Jahren erarbeiteten Sicherheitskonzeptes inzwischen reibungslos. Einziges Problem ist, wie schon in den Vorjahren, dass der Aktivenkreis eine ausreichende Zahl an Ordnern stellen müssen. Wer sich als Einzelperson freiwillig zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter den Kontaktdaten bei Thomas Behling melden. Voraussetzung ist, man muss älter als 18 Jahre alt sein.
Wünschenswert wäre es aber, wenn sich vielleicht eine ganze Fußball- oder Handballmannschaft oder ein anderer Verein finden würde, dem der Aktivenkreis dann sogar einen kleinen Obulus in die Vereins- oder Mannschaftskasse zahlen würde.
Aufgrund der kurzen Session, findet zur Vorbereitung auf den Zug leider nur noch ein weiteres Treffen statt. Termin ist Montag, 2. Februar, 19.11 Uhr, im Hotel Restaurant „An de Krüpe“ in Holthausen.
Wer in irgendeiner Form noch mitmachen möchte: Kontakt aufnehmen!
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