Besinnliches von Susanne Schade: "Muttertag"

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Susanne Schade, Gemeindereferentin in St. Peter und Paul, Hattingen
Hattingen: Kirche St. Peter und Paul | „Muttertag ist, wenn jeder seiner Mutter zur Hand geht und sie so tut, als mache ihr die Mehrarbeit nichts aus!“
Ganz schön fies, dieser Spruch eines Unbekannten, finde ich. Denn da gibt es die vielen kleinen und großen Kinder, die am morgigen Sonntag den Kaffeetisch decken werden, kleine Geschenke gebastelt haben oder auf vielerlei Weise ihrer Mutter einfach einmal „Dankeschön!“ sagen wollen.
Und egal, wie man zum offiziellen „Muttertag“ am zweiten Sonntag im Mai steht, ob man ihn als puren Geschäftstag für die Floristen oder als Chance für ein oft vergessenes „Danke“ begreift, ganz kalt lässt dieser Tag wohl nur wenige. Immerhin betrifft er ja unsere allererste Bezugsperson.
Die Beziehung zur eigenen Mutter kann schwierig sein, sie kann auch misslingen, aber sie kann auch etwas ganz Besonderes sein, wie viele Zitate rund um die Welt belegen.
So heißt es in der Mongolei: „Eine Mutter hat für jede Wunde eine Salbe“ und ein jüdisches Sprichwort lautet: „Eine Mutter versteht auch, was ein Kind nicht ausspricht...“
Der Franzose Honoré de Balzac äußerte: „Die Zukunft der Nation liegt in den Händen der Mütter“ und der Kirchenlehrer Augustinus traute den Müttern im guten Sinne alles zu: „Gebt mir betende Mütter und ich rette die Welt…“
Im ersten Teil der Bibel, im Buch Jesaja, wird die Liebe Gottes zu den Menschen übrigens auch mit mütterlichen Zügen beschrieben: „Kann denn eine Frau ihr Kind vergessen, einen Mutter ihren Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. Sieh her: ich habe dich eingezeichnet in meine Hände…“
Eingezeichnet in Gottes Hand (lange bevor Tattoos aktuell wurden!) – das finde ich tröstlich für alle Mütter, Väter und Kinder (egal in welcher Lebenssituation auch immer!)
Eine gute, sonnige Maiwoche wünscht
Susanne Schade,
Gemeindereferentin
in St. Peter und Paul,
Hattingen
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