Julia kämpft in Ecuador für arme Kinder

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Die Fahne flattert schon auf dem Papier: Julia Buxel will nach Ecuador. (Foto: Magalski)
Erst Abitur, dann Abenteuer - Julia Buxel startet von der Schulbank ins Entwicklungsland. In Ecuador hilft die junge Frau in einem Projekt, arme Kinder von der Straße zu holen.

Lesen, Schreiben, Rechnen, eben eine ordentliche Schulbildung. Was für Kinder in Deutschland selbstverständlich ist, davon können Jungen und Mädchen in Ecuador oft nur träumen. "Die Kinder müssen auf Märkten arbeiten und so den Lebensunterhalt verdienen", erzählt Julia Buxel (19). Armut ist ein großes Thema. Ehrensache für die junge Lünerin, die gerade ihr Abitur am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gemacht hat, dort - in Ecuadors Hauptstadt Quito - zu helfen. Das Studium, vielleicht Medizin oder Psychologie, muss noch warten. Zusammen mit der Organisation Via e.V. wird Julia Kinder von der Straße holen, um im "Zentrum des Arbeiterkindes" - so heißt eine weitere Organisation vor Ort - Schulbildung zu ermöglichen.

Nähen und Kochen auf dem Stundenplan

Die Kinder lernen dort für ihr Leben, auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Nähen oder Kochen. Die spannende Reise beginnt für Julia gegen Ende August. Den genauen Termin erfährt sie bald. Ein Jahr lang wird die Lünerin dann Armut, soziale Brennpunkte und sicher viele schöne Momente hautnah erleben. Ihre Familie und die Freunde lassen Julia mit einem weinenden und einem lachenden Auge gehen. "Sie stärken mir den Rücken für meine Pläne", sagt die Abiturientin. Neu ist die Situation für die Familie zudem nicht, schließlich verbrachte Julia bereits ein Austauschjahr in Argentinien. Und weil Reisende gerne ein Gastgeschenk mitbringen, will Julia Spenden für das Projekt sammeln. Wer helfen will, kann sich unter Telefon 0178 / 98 05 319 melden.

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