Neue Hoffnung für die Opelfreunde

Anzeige
Matthias Kesper vor dem Gebäude
Schon lange kämpfen Matthias Kesper und der Opel-Sport-Club Lünen um die Nutzung des verwaisten Gebäudes an der Lünener Straße 156 in Bork. Ohne Erfolg: Straßen.NRW verbietet weiter die offizielle Zufahrt zum Gelände (wir berichteten). Doch endlich tut sich etwas: Am Dienstag gab es einen Ortstermin des Petitionsausschusses des Landes NRW.

Der Ausschuss hilft Bürgern, wenn diese Probleme mit Landesbehörden haben. Für die Opelfreunde darf es durchaus als gutes Zeichen gewertet werden, dass die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass vom Petitionsausschuss extra nach Bork kam.
Es war zwar kein öffentlicher Termin, somit wurde auch kein Ergebnis der Begehung mitgeteilt, aber die Landtagsabgeordnete betonte schon zu Beginn: „Wenn sich der Petitionsausschuss etwas vor Ort anschaute, dann gab es bisher immer Lösungen oder Kompromisse“.

Auch vier Vertreterinnen von Straßen.NRW waren zum Ortstermin gekommen. Die Opelfreunde wollen das alte Gebäude wieder in Schuss bringen, um es als Vereinsheim zu nutzen. Der Inhaber des Gebäudes, Karl Hanning, hatte dem Club die kostenfreie Nutzung des Gebäudes für ca. zehn Jahre zugesagt.
Auch die Stadt Selm würde eine Nutzung des unansehnlichen Gebäudes begrüßen. Annemarie Tobinski und Wolfgang Händschke von der Stadt Selm waren deshalb ebenfalls beim Ortstermin dabei. Anschließend gab es noch ein Gespräch im Amtshaus.
Kesper hatte Straßen.NRW bereits verklagt. Während einer Unterschriftenaktion im letzten Jahr hatte er den Tipp bekommen, seinen Fall dem Petitionsausschuss zu schildern. Im November schickte Kesper sein Anliegen ab. Mit Erfolg, vor kurzem kam die Antwort des Ausschusses, dass man sich das Problem des Opel-Clubs, über das mittlerweile sogar ZDF, Sat1 und kabel1 berichtet hatten, gerne selbst vor Ort anschauen möchte.

Wie geht es nun weiter? „Wir werden den Sachverhalt diskutieren und unsere Meinung dazu im Petitionsausschus vortragen“, so Annette Watermann-Krass. Was der Ausschuss dann letztlich weiterleite, habe zwar nur einen empfehlenden Charakter. „Aber unsere Empfehlungen haben hohes Gewicht und meist wird ihnen gefolgt“, so die Landtagsabgeordnete.

Kespers Bauchgefühl war nach dem Ortstermin „positiv“. Wobei er immer ein positives Gefühl habe in der Sache. Seine Klage ruht derzeit, er will nach dem Ortstermin erst mal abwarten. Annette Watermann-Krass stellte jedenfalls am Anfang ihres Besuchs in Bork schnell fest: „So schlimm ist das ja hier nicht mit dem Verkehr.“

Mehr zum Thema:
> Opel-Club ausgebremst - Vereinsheim Adieu?
> Kommt bald Atom-Müll nach Selm?
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.