Gewalttätiges Wochenende im Ruhrgebiet für die Bundespolizei

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Dieses Wochenende (03.- 05. März) war die Bundespolizei im Ruhrgebiet mit zum Teil heftiger Gegenwehr und zahlreichen Angriffen ausgesetzt.

Bereits Freitagabend waren Einsatzkräfte der Bundespolizei anlässlich der 2. Ligabegegnung VFL Bochum - Fortuna Düsseldorf im Hauptbahnhof Bochum eingesetzt. Dabei wurden sie mehrmals mit Pyrotechnik beworfen. In einem Fall warf ein Fortuna Fan eine Bierdose auf einen Bundespolizisten, verfehlte ihn jedoch knapp. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und versuchter gefährlicher Kopfverletzung wurden eingeleitet.

Samstagmorgen (04. März) mussten Bundespolizisten einen 19-jährigen Mann in Essen aus dem Gleisbereich holen. Als dieser die Beamten erblickte, ballte der alkoholisierte Mann aus Guinea die Fäuste und griff die Polizisten an. Er konnte überwältigt werden und verbrachte den Rest des Tages im Polizeigewahrsam.

Sonntagnacht (05. März, 03:45 Uhr) leistete ein 15-jähriger Junge aus Unna im Dortmunder Hauptbahnhof heftigen Widerstand, als er aufgrund seines jugendlichen Alters in eine Jungendschutzstelle gebracht werden sollte. Seine erhebliche Gegenwehr brachte ihn jedoch auch nicht weiter. Er wurde später Mitarbeitern der Jugendschutzstelle übergeben.

Wenig später mussten Bundespolizisten im Hauptbahnhof Essen eine Streitigkeit zwischen zwei Männern schlichten. Als einer der "Streithähne" anlässlich einer Personalienfeststellung zur Wache gebracht werden sollte, sperrte er sich heftig gegen die Maßnahmen der Einsatzkräfte und beleidigte diese. Der alkoholisierte 23-jährige Franzose aus Paris konnte letztendlich doch durch die Beamten von der Unsinnigkeit seiner Handlungen überzeugt werden und zeigte späte Reue.

Nachmittags (05. März) wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei im Hauptbahnhof Dortmund zu einem stark betrunkenen Randalierer, einem 20-jährigen Polen, gerufen. Als die Beamten eintrafen versuchte der "Trunkenbold" die Ersthelfer unentwegt zu treten. Sämtliche Angriffe konnte abgewehrt werden. Er wurde anschließend zur Wache gebracht. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde er zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam verbracht.

In den oben beschriebenen Sachverhalten wurden gegen die Angreifer Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Verletz wurden durch Angriffe durch Tritte und Schläge glücklicherweise kein Bundespolizist.
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Monika Wübbe aus Marl | 07.03.2017 | 09:06  
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