TSV Marl-Hüls: Vier Buden und ein Platzverweis

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Frustriert nach dem 4. Gegentreffer, scheint TSV-Abwehrspieler Samet Ural in Hassel fast in den Torpfosten zu beißen.
Seine Favoritenrolle muss der TSV Marl-Hüls nach dem Wochenende vorerst abgeben. Im Spitzenspiel gegen den SC Hassel wurde der Westfalenligist mit 4:0 sogar richtig auseinandergenommen. Und das ausgerechnet an Trainer Michael Schranks alter Wirkungsstätte.
von Sara Holz

Dass den Hasselern wichtige Leistungsträger fehlten, merkte man dem Spiel nicht an. Der Sportclub war die spielbestimmende Mannschaft auf dem Platz. Und bereits in der elften Spielminute bereitete man mit dem 1:0 den Weg zum späteren 4:0-Erfolg: Unhaltbar für Keeper André Bley schob Daniel Moritz das Leder ins lange Eck. Sandro Poch köpfte in der 25. Minute zum 2:0 ein, es folgten in der zweiten Hälfte Treffer von Mykola Makarchuk (52.) und Markus Poloczek (70.) - der Tor und Sieg später mit einer großen Humba feierte.
Abwehr wie Angriff waren auf Seite des TSV quasi nicht vorhanden. Stattdessen machte sich Frust breit:

Tritt gegen Trainerbank

Torsten Stondzik kassierte kurz vor Abpfiff (85. Minute) die gelb-rote Karte, verließ den Platz - aber nicht ohne passende Worte für den Schiedsrichter und einen Tritt gegen die Trainerbank.

Immerhin hatte er sich besser unter Kontrolle als ein Essener Hobbyfußballer, der einen Tag zuvor, ebenfalls nach Gelb-Rot, den Schiri mit der Faust zu Boden geschlagen hatte. Beherrschung geht anders.
Das gilt auch für Maurice Kühn, der sich Medienberichten zufolge mit einigen Zuschauern anlegte.

30. November: Partie gegen DJK TuS Hordel

Jetzt gilt es für die Marler, nach vorn zu blicken: Am Sonntag, 30. November, 14.30 Uhr steht die nächste Partie gegen den DJK TuS Hordel an.
In besserer Form könnte man den DSC Wanne-Eickel (jüngst Sieger gegen Hordel) dann bereits wieder vom Thron der Tabelle kicken.
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