Whistleblower in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr

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In der RUHR-GALLERY-MÜLHEIM, Galerie an der Ruhr: Gerhard Krausekrause (re.) vor seinem Werk aus 1991 mit dem Titel "Das Gesicht hätte ich früher gebraucht"
Mülheim an der Ruhr: Kulturtipp |

1991 malte der Maler und Bildhauer KRAUSEKRAUSE, der in Mülheim lebt und arbeitet, den „Whistleblower“, die Spürnase mit Brillengläsern, die wie PC-Monitore aussehen. Sein Tun erzeugt einen Sturm – der „Schutzschirm“ biegt sich im Wind, der den gesamten Erdball erfasst. Ganz rechts im Bild ist die überwundene "Firewall" zu erkennen.

Der Titel des 180 x 150 cm großen Kunstwerks ist "Das Gesicht hätte ich früher gebraucht".

Edward Snowden war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 7 Jahre alt.

Das Werk „Das Gesicht hätte ich früher gebraucht" von KRAUSEKRAUSE ist neben weiteren großformatigen Arbeiten vom 3. bis 30. September 2016 in der KRAUSEKRAUSE-AUSSTELLUNG in Mülheim zu sehen.

Vernissage: 2. September 2016 um 18:00 Uhr. Ort: RUHR-GALLERY-MÜLHEIM, Galerie an der Ruhr – Ruhrstr. 3 – D 45468 Mülheim an der Ruhr.

Ausstellung Do.-So. von 15:00 bis 17:30 Uhr und nach Vereinbarung unter 01573 6295489.

Am 11. September 2016 geöffnet von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Tag des offenen Denkmals, da die Ausstellung im ehemaligen Stammhaus Schmitz-Scholl / (Tengelmann-Gründer) stattfindet.



Die Bildzeitung schreibt über das Jahr 1991 (Auszug):

„Snowden – ein Fehler im System, ein Sicherheitsrisiko? Jetzt berichtet die Nachrichtenwebsite „Business Insider“ von einem Papier, das bei der National Security Agency (NSA) schon 1991 vorlag und genau vor diesem Fall warnte.
„Out of Control“ (dt.: „Außer Kontrolle“) steht über dem Schriftstück, das „Business Insider“ zitiert. Darin skizzieren Experten das Risiko, das von sogenannten Systemadministratoren ausgehen kann, die „in der Lage sind, fast jedes Stück von geheimer Information von den Geheimdiensten zu lesen, zu kopieren, zu bewegen, zu ändern und zu zerstören“.
„Auf der Suche von den großen Vorteilen von vernetzen Computer-Systemen zu profitieren, haben das US-Militär und die Geheimdienste fast alle ihre geheimen Informationen wie Eier in einen gefährlichen Korb geworfen: Computer-Systemadministratoren.“
Der Autor des Papiers warnt ausdrücklich vor dieser „relativ kleinen Anzahl von Systemadministratoren“, die alles sehen, wissen und weitergeben können.
Fazit: Die NSA hatte schon Angst vor Snowden, bevor dieser überhaupt Computer-Experte war. Denn 1991, als diese Warnung an die NSA ging, da war der Junge aus North Carolina gerade einmal sieben Jahre alt...

Über die Ausstellung "KRAUSEKRAUSE IN MÜLHEIM" weitere Infos hier:

Kulturtipps für Mülheim via KUNST-APP hier: KUNST.ALARM.RUHR - ART.ALERT.RUHR

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