Rauchmelder rettet Bewohner das Leben

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Dank der eingebauten Rauchmelder konnten sich die Bewohner frühzeitig retten und die Feuerwehr alarmieren. (Foto: Berufsfeuerwehr Mülheim)

In der Nacht zum Freitag, 5. April, kam es gegen 1.30 Uhr am Steinknappen zu einem Kaminbrand in einem rund 300 Jahre alten Fachwerkgebäude. Das teilte die Berufsfeuerwehr Mülheim mit.

Die beiden Bewohner des Hauses hatten sich bereits schlafen gelegt, als sie durch das Piepen der installierten Rauchmelder auf eine Rauch-entwicklung im Bereich der Kaminecke im Erdgeschoss aufmerksam wurden.

Umgehend verständigten sie die Leitstelle der Feuerwehr Mülheim, die den Löschzug der Feuerwache 2 aus Heißen sowie den Einsatzleitdienst mit insgesamt 15 Einsatzkräften zur Einsatzstelle in den Stadtteil Holthausen entsandte.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine Rauch- und Hitzeentwicklung aus dem hölzernen Fußboden und den lehmverputzten Wänden der Kaminecke fest. Mit Kettensäge und Brechwerkzeug wurden Fußboden und Wände im betroffenen Bereich zeit- und materialaufwändig geöffnet und durch eine Wärmebildkamera kontrolliert.

Dabei stellte sich heraus, dass mehrere massive Balken der Fachwerkkonstruktion bereits vollständig durchgebrannt waren. Die Glutnester wurden anschließend mit einer Kübelspritze abgelöscht. Da Teile der tragenden Konstruktion des Fachwerkhauses beschädigt wurden, wurde ein Statiker zur Beurteilung der Gebäudestabilität hinzugezogen. Daraufhin führte die Feuerwehr Abstützmaßnahmen durch. Nach zirka zwei Stunden war der Einsatz für den Löschzug beendet.
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Thomas Klein aus Alpen | 06.04.2013 | 23:07  
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