"Wir sind in Gedanken bei der Familie" - OB Ulrich Scholten zum verschollenen Karl-Erivan Haub

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Ulrich Scholten Foto: Walter Schernstein

„Das Schicksal Karl-Erivan Haubs bewegt mich tief und ich kenne niemanden, dem es nicht auch so geht“. So äußert sich Oberbürgermeister Ulrich Scholten, nachdem die Familie Haub am vergangenen Freitag mitteilen ließ, dass nun die „Personenrettung“ in eine „Bergungssuche“ geändert wurde. Keine Hoffnung mehr für vermissten Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub

„Ich hatte das Glück, ihn öfter persönlich zu treffen“, so Ulrich Scholten. Er habe Haub als schnörkellose, gradlinige Persönlichkeit erlebt, als einen in der Ansprache klaren Menschen. „Von seinem Elan, seiner Kraft und seiner den Menschen zugewandten Art“ habe man „eine Menge mitnehmen können“. Für Scholten ist Haub eine „Unternehmerpersönlichkeit, die den Umbau des Konzerns mit viel Energie und Kreativität vorangetrieben hat“. Man habe stets eng mit der Tengelmann-Gruppe und gerade auch mit Karl-Erivan Haub zusammengearbeitet.
„Er hat vieles in Mülheim organisiert und angestoßen.“ Der OB erinnert beispielhaft an die Freilufthalle für den Trendsport-Standort Styrum an der Von-der-Tann-Straße, die die Unternehmensgruppe im Herbst 2017 mit einem Scheck über 300 000 Euro ermöglichte. Haub habe am Standort Mülheim festgehalten, sich stets klar zur Stadt bekannt – „dabei hätte er überall hingehen können“.
Seit OB Scholten am Mittwoch erfahren hat, dass Karl-Erivan Haub nach einer Skitour in den Bergen als verschollen gilt, hat er immer und immer wieder den PC angeschaltet, auf gute Neuigkeiten aus den Alpen gewartet. Dass sämtliche Hoffnungen bisher enttäuscht wurden, mache ihn und andere Mülheimer betroffen. „Wir sind in Gedanken bei seiner Familie.“ UPDATE: Keine Hoffnung mehr auf lebende Rettung von Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub
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