BAMH : Einheitlicher Elektrobusstandard nur erster Schritt für einheitliche Verkehrsgesellschaft

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„Dem Elektrobus, der allerdings derzeit technisch noch nicht ausgereift ist, gehört grundsätzlich die Zukunft“, meint der Fraktionsvorsitzende des BAMH, Jochen Hartmann, zu den Überlegungen des MVG Mitgeschäftsführers Uwe Bonan. Der BAMH spreche sich ja klar für den langfristigen StrExit, also den Straßenbahnausstieg, aus. Daher sei das Vorhaben grundsätzlich zu begrüßen. „ Der Teufel liegt aber wie immer im Detail. Offensichtlich will man wieder nur knapp über den Kirchturm bis nach Essen schauen statt von Anfang an alle Verkehrsgesellschaften des Ruhrgebiets mit ins Boot zu holen“, so Hartmann weiter. Der BAMH fordere daher einen Zusammenschluß aller Kräfte im Ruhrgebiet statt neuerlicher Vereinzelung , so daß nicht „jede Gesellschaft in ihrem Saft schmore“ und deshalb die Gefahr besteht, das städtische Mittel ohne Not verausgabt bzw. Fördermittel nicht gebündelt und durchschlagend eingesetzt werden.
Ein einheitlicher Elektrobusstandard könnte jedenfalls nur ein erster Schritt hin zu dem erforderlichen einheitlichen Verkehrsverbund im „Revier“ sein, meint der BAMH Stadtverordnete und Aufsichtsrat der MVG, Frank Wagner ergänzend. „ Ein weiter so mit Klein-Klein darf es nicht mehr geben. Der ÖPNV im Ruhrgebiet muß sich komplett neu und zukunftsorientiert aufstellen“. Ob dies der Kämmerer und „Neugeschäftsführer“ der MVG im Nebenamt leisten könne, bezweifele der BAMH allerdings. Ein solches Mammutprojekt erfordere eigentlich „den ganzen Mann bzw. die ganze Frau“ zumal der Kämmerer Uwe Bonan bisher durch umfasssende ÖPNV – Expertise nicht gerade in Erscheinung getreten ist“, so Frank Wagner abschließend.
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