BAMH stellt Mißbilligungsantrag wegen unsägliche Gehaltsforderungen

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„Die Empörung in der Bevölkerung, die sich durch Leserbriefe und Kommentare in den sozialen Medien zeigt, ist berechtigt und nachvollziehbar ," erklärte der Vorsitzende des BAMH, Jochen Hartmann.
Anlaß ist die Einbringung des Mißbilligungsantrages in den Rat der Stadt Mülheim. Darin heißt es u.a.:

„Der Rat der Stadt Mülheim mißbilligt ausdrücklich die unverhältnismäßige Erhöhung der Bezüge für die·beiden Geschäftsführer der MVG/EVAG , zum 1.1.2017 sowie die
- so die Medien in Mülheim - der Erhöhung zugrundeliegenden finanziellen Forderungen des ehemaligen Mülheimer Kämmerers, Uwe Bonan."

Der BAMH lade die anderen Fraktic;rnen, Gruppen und einzelnen Stadtverordneten ein, sich diesem Antrag anzuschließen.

Hartmann: „EVAG und MVG machen seit Jahren ein erhebliches Minus. Die Bürgerinnen und Bürger beider Städte müssen dafür letztlich zahlen und die Mitarbeiter Einsparungen hinnehmen ." Vor diesem Hintergrund sei die offenbar von dem ehemaligen Kämmerer Uwe Bonan ausgehende Forderung nach einer Gehaltserhöhung ein Schlag ins Gesicht aller redlich denkenden Menschen , so Hartmann.
Es sei doch gerade der damalige Kämmerer Bonan gewesen , der im Zuge der Etatberatungen immer wieder auch soziale Einschnitte verlangt habe. In diesem Zusa'mmenhang erinnerte Hartmann daran, daß Bonan - wenn auch „Gottseidank erfolglos" - die Erhöhung der KITA-Gebühren eingefordert habe.

Nach Auffassung des BAMH sei die einzig mögliche Antwort auf die unsägliche Gehaltserhöhung ein Verzicht b'eider Geschäftsführer auf eben diese Erhöhung sein. Anderenfalls sollten sie ihren Hut nehmen und zurücktreten .
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