BVB und Bremen schießen ihre Gegner ab

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Marco Reus und seine Dortmunder ließen Maximilian Arnold und dem VfL Wolfsburg nicht den Hauch einer Chance. (Foto: Stephan Schütze)

Der 32. Spieltag ist erst am späten Montagabend zu Ende gegangen. Erkenntnis: Der Abstiegskampf wird immer dramatischer. Die BVB-Maschinerie läuft hingegen wie ein zuverlässiges Uhrwerk.

Dieses Mal bekam es der VfL Wolfsburg zu spüren. Der (Noch)Vizemeister unterlag in Dortmund 1:5 und enttäuschte wieder auf ganzer Linie. Das Team von Trainer Dieter Hecking verlor das vierte Pflichtspiel nacheinander. In der Bundesliga warten die „Wölfe“ nun mehr schon seit dem 5. März auf einen Sieg. Die Quittung: Wolfsburg ist mittlerweile auf Platz zehn abgerutscht. Mit nur sechs Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Da Stuttgart und Frankfurt aber ein sehr schlechtes Torverhältnis haben, ist ein möglicher Abstieg für die Niedersachsen mehr als unwahrscheinlich. Dennoch ist die Bundesliga-Saison eine einzige Enttäuschung.

Henrikh Mkhitaryan: Spieler der Saison!?

Anders dagegen die Dortmunder, die eine Rekord-Saison abspulen. Stellvertretend dafür steht Henrikh Mkhitaryan, der in bislang 50 Pflichtspielen schier unglaubliche 23 Tore und 32 Vorlagen lieferte. Zwei dieser 32 gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler gegen Wolfsburg.

Mönchengladbach ärgert Bayern schon wieder

Da Borussia Mönchengladbach dem FC Bayern beim 1:1 einen Punkt abknüpfte, ist somit auch die Deutsche Meisterschaft für den Rekordmeister noch nicht perfekt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der FCB aber die historische vierte Meisterschaft in Folge packt, ist sehr wahrscheinlich. Aus den letzten beiden Saisonspielen reicht der Mannschaft von Pep Guardiola bereits ein Punkt. Dennoch: In den vergangenen vier Duellen konnten die Bayern nicht gegen M’gladbach gewinnen.

Horst Heldt wegen Bayerns Aufstellung sauer

Dass der FCB nur mit einer C-Elf spielte, weil heute das so wichtige Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Atlético Madrid (20.45 Uhr) ansteht, sorgte vor allem bei Schalke-Manager Horst Heldt für Ärger. Schließlich kämpft der S04 mit der Borussia noch um Platz vier. Die Königsblauen erledigten ihre Hausaufgaben beim 3:1-Sieg in Hannover, wenngleich der Absteiger spielstärker war und die besseren Torchancen hatte. Durch den 14. Saisonsieg kletterte Schalke auf Platz sechs, mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellenvierten aus Mönchengladbach.

Spannung pur im Abstiegskampf

Noch mehr Spannung ist aber im Abstiegskampf. Werder Bremen demontierte den VfB Stuttgart am Montagabend mit 6:2 und kletterte durch den neunten Saisonsieg auf den ersten Nichtabstiegsplatz 15. Nur jeweils einen Punkt dahinter stehen aber Frankfurt (Relegationsplatz) und Stuttgart (Abstiegsplatz). Einen Punkt VOR Bremen steht Darmstadt, das gegen Frankfurt das Hessen-Derby mit 1:2 verlor. Dabei führte Darmstadt schon 1:0 und verschoss in der Folge einen Elfmeter. Ob dieser dem Aufsteiger noch teuer in Form eines Abstiegs zu stehen bekommt?
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