Weiterhin Ärger um die Holzhackschnitzel

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Zu den Auflagen an den Eigentümer gehört, die Hackgutberge auf maximal fünf Meter Höhe zu reduzieren. Zuvor reichten sie - wie auf dem Bild zu sehen - deutlich höher hinaus. Foto: privat

Bereits seit gut einem Jahr schwelt der Ärger um einen Betrieb in der Hansastraße, der auf dem Gelände des ehemaligen Feuerwerksbetriebs Keller sogenannte Holzhackschnitzel lagert.

Die Situation im März 2016: Illegal wurden seinerzeit die Holzschnitzel - dabei handelt es sich um mit schneidenden Werkzeugen zerkleinertes Holz - dort gelagert. Dabei kam es, gemäß mehrerer Beschwerden von Anwohnern, zu nächtlichen Ruhestörungen durch anfahrende LKWs, Gestank und verdreckte Straßen.
Die Anlieferung wurde seinerzeit durch die Stadt gestoppt, da keine entsprechende Nutzungsgenehmigung vorlag. Auch eine weitergehende Nutzungsuntersagung erging an den Inhaber. Genutzt wurde das Gelände allerdings auch weiterhin für dieses Holz, weil der Eigentümer im Nachhinein den notwendigen Bauantrag auf Nutzungsänderung gestellt hatte. Somit entfiel der Anlass zur Untersagung des Betriebs, der laut städtischer Auskunft zu "dulden" sei, so lange der Bauantrag schlussendlich nicht abschlägig beschieden werde. Man sei im Dialog mit dem Inhaber, der daran arbeite, alle gemachten Auflagen - zu denen unter anderem der Brandschutz und die Vermeidung von übergroßen Geruchsbelastungen gehören - zu erfüllen.
Offenbar noch nicht mit dem von den Anwohnern gewünschten Erfolg. Auf Nachfrage des Stadtspiegels bestätigte die Stadt, dass es nach wie vor Beschwerden über die Situation vor Ort gebe. Man nehme diese ernst und gehe ihnen nach, versichert die Stadt.
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Wolfgang Gross aus Wattenscheid | 26.04.2017 | 14:55  
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