Alarm im Gertrudiscenter - Update III mit Feuerwehr-Bericht - Geschäfte wieder geöffnet

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Wattenscheid - Aufregung am Dienstagmorgen am Alten Markt: Wegen einer Rauchentwicklung im Untergeschoss wurde das Gertrudiscenter ab 8.29 Uhr mit Hilfe eines akustischen Signals und Durchsagen geräumt.

Mitarbeiter der dortigen Unternehmen und Praxen sowie erste Besucher verließen daraufhin das Gebäude und warteten am Eingang oder auf dem Parkhausdach. Die Feuerwehr traf wenige Minuten später mit insgesamt 22 Kräften ein. An einer Kühltheke eines Metzgers im Untergeschoss wurde der gemeldete Rauch wahrgenommen werden.

Die Löschmaßnahmen wurden nach Angaben der Feuerwehr durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr vorgenommen. Gleichzeitig wurden zwei weitere Trupps unter Atemschutz zur Evakuierung des Centers eingesetzt, dabei wurde die Feuerwehr durch die Haustechnik unterstützt.

Der Markt war vor Eintreffen der Feuerwehr durch die Mitarbeiter geräumt worden. Eine Mitarbeiterin der Metzgerei wurde nach der Untersuchung durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vorsorglich in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Lüftungsmaßnahmen nach dem Brand erwiesen sich als langwierig, da der Brandrauch sich weiträumig verteilt hatte. Nach zwei Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden werden. Die Einsatzstelle wurde der Haustechnik des Gertrudis Centers und dem Regionalleiter von Kaufland übergeben.

Ab 13 Uhr konnten Besucher die Geschäfte, Ärzte und die Bücherei wieder aufsuchen. Auch im Kaufland sind nun wieder Einkäufe möglich. Einige Geschäfte öffnen jedoch offenbar am Dienstag nicht mehr.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 17.02.2015 | 11:52  
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