Zum 27.mal in Wattenscheid: DRK-Weihnachtsbetreuung für obdachlose, einsame und alleingelassene Menschen

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Traditionell um 14.30 Uhr am 1. Weihnachtsfeiertag öffnen sich beim heimischen Roten Kreuz an der Voedestr. 53 die Türen für die Weihnachtsbetreuung. Zehn Ehrenamtliche organisieren einen festlichen Tag in der Kreisgeschäftsstelle und bedienen sowie unterhalten die Gäste. Ein prächtiger Tannenbaum, weihnachtlicher Duft und Kerzen sowie leckere Speisen und kleine Präsente dürfen hier natürlich nicht fehlen, um die Besucher in weihnachtliche Stimmung zu versetzen.


Weihnachtsbetreuung ohne Spenden nicht durchführbar!

Neben Geld- sind auch Sachspenden wichtig, da jeder Gast zum Abschied eine Weihnachtstüte erhält, die er gefüllt mit auf den Heimweg nehmen kann. „Hier hoffen wir noch auf Sachspenden aus der Kaufmannschaft sowie aus der Bevölkerung, um den Besuchern mit der Weihnachtstüte wieder eine Freude bereiten zu können“, erklärt Rotkreuzleiter und Organisator Markus Eisenhuth seine Ambitionen. „Die ortsansässigen Firmen sind angeschrieben und um Geld- und Sachspenden gebeten worden, auch die Bezirksvertretung WAT hat bereits 500 € überwiesen.“ Andere haben ihre Unterstützung zugesagt, jetzt hoffen wir noch auf Weihnachtsartikel aus dem Einzelhandel der Supermärkte vor Ort!“

Die Veranstaltung im großen Saal der DRK-Kreisgeschäftsstelle an der Voedestraße 53 beginnt am ersten Weihnachtstag mit Kaffee und Kuchen. Das Abendessen wird am frühen Abend frisch serviert und der Abend klingt dann gegen 22 Uhr aus.

"Es kommen seit Jahren immer mehr Menschen zum DRK!"

"Viele Menschen besuchen uns schon seit vielen Jahren, um nicht allein zu sein und sich mit den anderen Gästen sowie uns zu unterhalten", weiß Markus Eisenhuth. Im letzten Jahr waren insgesamt über 130 Bürger im festlichen DRK-Saal und verlebten einen schönen Tag. Dies soll auch in diesem Jahr wieder ermöglicht werden. Für die Rückfahrt setzt das DRK zwei Fahrzeuge ein, damit auch alle Gäste in der dunklen Jahreszeit gut nach Hause kommen.

Für die Helfer der Gemeinschaften bedeutet der Tag sowie die Vorbereitung am Heiligabend Streß pur! "Wir holen dann bis nachmittags Weihnachtsartikel aus den Geschäften ab, die nicht verkauft worden sind. Es ist jedoch ein schönes Gefühl, den Dienst am Menschen zu leisten und hoffentlich auch wieder in glückliche Gesichter sehen zu können", so Markus Eisenhuth, der gemeinsam mit 10 Freiwilligen die gesamte Veranstaltung durchführt und hier auch schon im Vorfeld bei den Planungen aktiv ist.

Weihnachtsbetreuung als Insel der Menschlichkeit

„Das Deutsche Rote Kreuz schafft auf ganz unterschiedliche Weise und an ganz unterschiedlichen Orten immer wieder Inseln der Menschlichkeit. Mit Engagement und Herz wird durch diese Arbeit immer wieder ein wichtiges Stück Zukunft für die Betroffenen gestaltet, so auch wieder am ersten Weihnachtstag in Wattenscheid“, hatte Deutsche Bank-Repräsentant Oliver Knoch im Jahr 2007 / 2008 bei der Ehrung der Wattenscheider DRK-Weihnachtsbetreuung als „einen von 365 Orten im Land der Ideen“ gesagt und auch beim Wettbewerb „2009: Engagiert im DRK“ erzielten die Wattenscheider Rotkreuzler im Berliner Finale beim DRK-Präsidium des Bundes unter der Leitung von Dr. Rudolf Seiters sowie Politikern aller Parteien gehörigen Respekt und viel Lob.

Auch mit Abstand zu diesen Ehrungen sind die Aktiven immer noch voller Tatendrang und auch an Weihnachten 2013 soll die Erinnerung an diese Danksagungen weiter als Motivation gelten, denn jede Menge Herz und Engagement hängen an „ihrer“ Veranstaltung für von der Gesellschaft ansonsten Benachteiligte.


„Anmeldungen sind nicht erforderlich, wenngleich zu bestimmten Zeiten 2012 alles voll war“, betont Kreisrotkreuzleiterin Meike Kaiser. Viele Besucher kommen nicht zur gesamten Veranstaltung den ganzen Tag, sondern nur zu bestimmten Zeiten. Für Anfragen und Spenden stehen die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle an der Voedestr,. 53 unter 0 23 27 / 8 70 17 bis zum 24.12.2013 zur Verfügung.

"Helferinnen und Helfer zu finden wird problematischer!"

Die DRK-Weihnachtsbetreuung wird 2013 zum 27. Mal durchgeführt und ist für viele Besucher die einzige Möglichkeit, Weihnachten mit anderen Menschen zu verbringen. Viele Ex-Zivis helfen hier seit Jahren, doch auch die Familien der DRK-Helfer erheben „Ansprüche“, dass ihre Kinder gerade zu Weihnachten zu Hause sind. Die Suche nach Ehrenamtlichen gestaltet sich somit zunehmend problematischer.
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