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An der Bärenschleuse zwischen Obrighoven und Brünen. (Foto: privat)

Leichte Entspannung - aber längst noch keine Entwarnung in Sachen Issel-Hochwasser. Auf der Homepage des Kreises Wesel heißt es: Die Einsatzkräfte sind in den frühen Morgenstunden nur in Hamminkeln im aktiven Einsatz. Dort wird weiterhin Wasser aus der Issel in den Weikensee gepumpt, um die Dämme zu entlasten.

Die Kreisverwaltung teilt mit: Die Pegelstände der Issel sind in den letzten Stunden leicht rückläufig. Die Lage ist nach wie vor angespannt, da die Dämme an der Issel gesättigt sind. Aktuell bezeichnet der Krisenstab die Lage als stabil mit leichter Tendenz Richtung Entspannung. Die weitere Entwicklung wird vom Wetter der nächsten Stunden und Tage abhängen.

Die Zahl der Einsatzkräfte konnte zwischenzeitlich von über 600 auf 390 reduziert werden. Der Zustand der Dämme unterliegt der kontinuierlichen Beobachtung.
Linksrheinisch ruhen die Einsatzabschnitte aktuell. Die noch offenen Einsatzabschnitte sollen mit einsetzendem Tageslicht weiter abgearbeitet werden.

Aus dem Krisenstab des Kreises verlautet:

Nach erheblichen Starkregenfällen sind große Teile des Kreises Wesel betroffen. Die Gemeinde Sonsbeck und die Städte Hamminkeln, Wesel und Xanten hatten und haben eine Vielzahl von Einsätzen zu bearbeiten. Aufgrund der Unwetterschäden ist die Bahnstrecke im Abschnitt zwischen Bocholt und Wesel derzeit gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Man rechnet mit Einschränkungen auch am Freitag.

Derzeit wird in der Stadt Hamminkeln zusammen mit dem Isselverband eine weitere Öffnung des Deiches im Bereich Vierwinden vorbereitet, um eine Entlastung der Issel zu erreichen. Darüber hinaus wird überschüssiges Wasser kontrolliert in den Weikensee gepumpt.

Das Umspannwerk der Westnetz an der Güterstraße in Hamminkeln wurde erfolgreich mit Sandsäcken gegen eindringendes Wasser mit Sandsäcken geschützt. Insgesamt sind ca. 600 Einsatzkräfte eingesetzt. Diese werden sukzessive abgelöst, u. a. durch überörtliche Kräfte aus Köln, Duisburg und Mettmann .

In Hamminkeln wurden bisher 68.000 Sandsäcke an den Einsatzstellen verbaut, weitere 35.000 sind noch in Reserve vorhanden. Besonders hervorzuheben ist, dass große Engagement der Bürgerschaft, die die Einsatzkräfte zahlreich unterstützt.

Das Umspannwerk Xanten in der Nähe des Bahnhofs Xanten wird durch zwei THW-Einheiten vor dem Eindringen von Wasser geschützt.
In Hünxe-Drevenack wurde eine kleinräumige Deichdurchweichung trotz Sandsackverlegung beobachtet. Nach Lageerkundung handelt es sich um durch die Sandsäcke dringendes Wasser, welches als unbedenklich eingestuft wird. Der Wasserstand der Issel am Pegel Dämmerwald ist aktuell auf 1 Meter gesunken.

Mit weiteren Gewittern und Starkregen ist nach aktuellen Auskünften der Wetterdienste bis Sonntagabend zu rechnen.
Der Krisenstab des Kreises Wesel bleibt trotz der sich entspannenden Wetterlage weiterhin durchgehend besetzt.

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Hier bekommen Geschädigte Aufräum- und Gesundheitstipps vom Kreis Wesel.
Kurzfilm über Evakuierung einer Rinderherde (Winnie Rüth)

Die Aktion ist bereits beendet!

20 Bilder zur Aktion:

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2 Kommentare
Dirk Bohlen aus Wesel | 03.06.2016 | 09:11  
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