Ferienlager Alpen und die Sommerferien 2011

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Schülerin Laura Blocker nahm bereits an allen Fahrten des Alpener Ferienhilfswerks teil und erzählt uns von neun Jahren Lagererfahrung und ihrem Wunsch, 2011 in Spanien ihr 10-jähriges Ferienlager-Jubiläum zu feiern.
Ferienhilfswerk: Hallo Laura, du möchtest nächstes Jahr mit ins Ferienlager fahren…
Laura: Ja.
FHW: Und zum wievielten Mal fährst du dann ins Ferienlager?
Laura: Zum zehnten Mal.
FHW: Wo warst du denn schon überall?
Laura: Ich war fünfmal in Herentals, zweimal in Igls, einmal in Frankreich und dann in Spanien jetzt hoffentlich das zweite Mal.
FHW: Was ist denn für dich das Besondere am Ferienlager, dass du immer wieder mitfährst? Wäre es nicht schön, auch mal alleine mit Freundinnen in den Urlaub zu fahren?
Laura: Zum einen darf ich nicht alleine mit Freundinnen in den Urlaub, weil meine Eltern das ein bisschen zu gefährlich finden – es ist also ein sichererer und betreuter Urlaub. Am Ferienlager ist einfach toll, dass da so viele Leute sind und das so locker abläuft und man ganz verschiedene Orte kennen lernen kann, wir machen ja auch immer viele Fahrten überall hin. Das find ich halt super. Und meine Eltern können in der Zeit auch in den Urlaub fahren. Und es lohnt sich wirklich für den Preis, man macht unheimlich viel.
FHW: Hast du für die Leute, die das erste Mal ins Ferienlager fahren, also für die ganz Kleinen, irgendwelche besonderen Tipps?
Laura: Man sollte sich auf jeden Fall auf die Leute einlassen. Es ist schon gut ein oder zwei Freundinnen mitzunehmen. Auf jeden Fall sollte man nicht lustlos sein, sondern schon irgendwie offen und alles mitmachen.
FHW: Wenn du dich so zurück erinnerst an Herentals, was war das Beste da?
Laura: Bobbejaanland und Zilvermeer! Und der Betreuerabend, an dem wir zusammen Filme geguckt haben. Einmal haben wir auch WM geguckt, ich glaube, das war das Endspiel gegen Italien, das war auch krass.
FHW: Und was ist an Igls das Tollste?
Laura: Die Stadtfahrten natürlich. Das goldene Dachl in Innsbruck. Ich bin auch einfach mitgefahren, weil ich wieder ins Lager wollte – die ganzen Leute, die ganzen Spiele, immer Programm, Abendgestaltung und so…
FHW: Du hast gesagt, dass du auch einmal in Frankreich warst. Was war dort das Besondere?
Laura: Das war mein erster Strandurlaub. Schön war die Monaco-und-Nizza-Tour, wo man sich echt die ganzen superteuren, mega überteuerten Sachen angucken konnte, allein schon die ganzen Yachten und so. Sant Tropez ist auch ein toller Ausflugsort, an dem man manchmal auch Stars sehen kann. Wir haben da vorher extra die Bildzeitung studiert, wer denn gerade seinen Urlaub an der Cote d’Azur verbringt. In Grasse war ich auch. Da hab ich mir ein Parfum mit genommen, das ich jetzt noch habe: Vanille – total toll. Das benutze ich nur zu besonderen Anlässen. Und die Tüte von der Parfümerie Fragonard hängt auch noch in meinem Zimmer.
FHW: Die aktuellste Erinnerung hast du an Spanien. Was kannst du zu dieser Freizeit berichten?
Laura: Die Fahrradtour – das war eine supertolle Erfahrung. Nachdem ich die erste Steigung geschafft hatte, war ich richtig stolz. Das war total anstrengend, aber mal eine ganz andere Erfahrung: „Freiluft“ – ganz ohne Strom leben. Ich bin ja sonst ein Mensch, der viel Strom braucht. Und auf der Rückfahrt ging es ganz weit immer bergab. Das war total spannend. Und beim Watertrekking in den Pyrenäen bin ich von einer 8-Meter-Klippe gesprungen. Wahnsinn. Man durfte da nur hochklettern, wenn man sich sicher war, dass man runterspringt, denn man konnte nicht wieder zurück. Dann bin ich da einfach hochgeklettert und ich bin von allen Klippen gesprungen. Und ich hab geschrien, das war total geil. Das muss man mal gemacht haben. Der Surfkurs hat sich auch total gelohnt, der Surflehrer war toll. Und die Discothek, in der die Leute aus Supertalent waren und dass man mit denen sprechen und Photos machen konnte, war total geil irgendwie. Barcelona – klar. Da kann man sich ne Menge Klamotten kaufen und es gibt ein Hard Rock Café, wo glaub ich jeder aus unserer Gruppe war. Die Gruppe an sich war aber auch einfach super, man konnte mit jedem zusammen sitzen und hatte immer ein Gesprächsthema, auch wenn man sich vorher nicht kannte. Das war schon perfekt.
FHW: Am 26. November ist die telefonische Anmeldung für die Sommerferien 2011. Welche Tipps hast du für die Anrufer?
Laura: Wir telefonieren immer mit unserem Festnetz und mit drei Handys. Wir nutzen die Wahlwiederholungstaste, das geht natürlich relativ schnell und wir sprechen uns untereinander ab. Ich weiß, wer von meinen Freunden mitfährt und wer wen mit anmeldet. Wenn jemand angemeldet ist, schreibt er eine SMS. Anrufen geht ja nicht, bei uns ist ja auch dauerbesetzt. Auf jeden Fall absprechen und mit so vielen Telefonen wie möglich telefonieren.
FHW: Würdest du sagen, 10 Jahre Ferienlager prägen einen auch irgendwie?
Laura: Man lernt, wie man mit Leuten umgehen muss. Manchmal gibt es auch ein bisschen Streit, wenn man so lange aufeinander hängt, aber man lernt, wie man das vermeiden kann. Man merkt schneller, wenn Leute genervt sind von irgendetwas. Man lernt auch viel mehr Leute kennen. Ich habe dieses Jahr so viele Leute in Spanien neu kennen gelernt. Ich habe sehr viele Freunde durch das Ferienlager gewonnen.
FHW: Abschlussfrage! Du bist bald 18. Dann kannst du nicht mehr als Teilnehmer ins Ferienlager fahren. Wie geht es weiter für dich?
Laura: Als Betreuer! Ich möchte auf jeden Fall weiter im Lager bleiben.

Information zur Anmeldung: Das Ferienhilfswerk St. Ulrich Alpen als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe bietet im Sommer 2011 wieder vier Freizeiten für Kinder und Jugendliche an.
Weitere Infos: www.ferienlager-alpen.de

Autor:

Barbara Kunkel aus Alpen

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