Vandalismus in Alpen

Real- und Hauptschule gemeinsam mit Viktoria Alpen auf der Suche nach Verursachern

Papier, Kaugummis, Essensreste auf dem Schulhof, auf dem Sportgelände und auf dem Kleinfeldkunstrasen - das alles ist schon seit einigen Wochen Alltag am Schul- und Sportzentrum in Alpen.

In den letzten Tagen hat das anfängliche Müllproblem aber eine neue, noch unangenehmere Qualität bekommen.
Seitdem der Zaun zwischen Schulzentrum und Vereinsgelände fehlt, treffen sich vor dem Vereinsheim der Viktoria Schüler und Schülerinnen der Haupt- und Realschule in ihren Pausen und vor und nach dem Unterricht. Dies erschwert besonders die Arbeit der aufsichtsführenden Lehrer und Lehrerinnen. Bei diesen Treffen bleiben leider immer wieder Verpackungsmaterialien und Essenreste zurück.
Dazu hat sich eine ekelhafte Angewohnheit dieser Jugendlichen gesellt, die die regelmäßigen Aufräumarbeiten des Platzwartes und der Jugendbetreuer besonders unangenehm machen. „Gruppenspucken“ scheint eine neue soziale Umgangsform dieser ungebetenen Besucher zu sein.

In den Abendstunden kommen dann weitere Besucher, die dann weniger die Sportanlagen als vielmehr das Schulgelände heimsuchen und dort ähnliche Zustände hinterlassen wie die oben geschilderten. Dabei handelt es sich um Jugendliche, die selber noch die Schulen besuchen oder früher
besucht haben, aber auch völlig ortsfremde, die zum Teil mit PKW`s anreisen. Was genau diese Gruppen dort suchen und tun ist nicht ersichtlich.
Die von der Gemeinde Alpen deutlich sichtbar aufgestellten Hinweisschilder – Gebote und Verbote – werden ignoriert.

In den Osterferien sind nun massive Sachbeschädigungen dazugekommen die die Schulleitung und die Vereinsführung veranlasst haben, die Gemeinde, die Polizei und die Öffentlichkeit um Hilfe zu bitten um die Situation zu beenden. Am Schulgebäude und am Vereinsheim wurden Fenster eingeworfen, Mülltonnen angezündet und Tische zerstört. Am Kunstrasenkleinfeld wurde das
Ballfangnetz zerschnitten und ein großer Teil davon ist ganz verschwunden. Da es für dieses keine Versicherung gibt wird hier eine Ersatzanschaffung notwendig, für die kein Geld vorhanden ist.
Somit ist das schöne Kleinfeld nicht mehr uneingeschränkt nutzbar.
Verein und Schulen bitten nun die Eltern der Jugendlichen, die sich dort treffen auf ihre Kinder einzuwirken, das Gelände sauber zu halten und darauf zu achten, dass nichts zerstört wird. Nachbarn des Geländes werden gebeten, ein Auge auf die Aktivitäten zu werfen und bei Bedarf das Ordnungsamt oder die Polizei zu
informieren.
Es wäre wünschenswert, dass von Seiten der Gemeinde ordnungspolitische Maßnahmen ergriffen werden , um die gute Zusammenarbeit zwischen Verein und den Schulen zu unterstützen und um weitere Schäden zu vermeiden.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Verursacher der Sachbeschädigungen führen sind alle genannten Stellen dankbar.

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