!!! ARD und ZDF !!!
oder, die öffentlich rechtlichen, das durch Zwangsabgaben finanzierte Demenz-, & Alzheimer TV …“,

es kommt ja fast einem „coming out“ gleich, wenn man sich heute dazu bekennt, dass man die öffentlich rechtlichen Fernsehsender schaut und ihnen sogar eine gewisse affine Sympathie entgegenbringt. Ich bin 56 und steh einfach „drupp“ Filme ohne Werbung schauen zu können. Ich bin des Weiteren ein Fan von Dokumentationen, und informativen Verbraucher,- und Politmagazinen. Was Information und Dokumentation angeht, fühle ich mich durch die ARD und ZDF Familien gut unterhalten, gut informiert und somit gut aufgehoben.

Es steht hier nicht zur Diskussion, ob die öffentlich rechtlichen manipulativ agieren, ob sie die politische Meinung, mit einseitiger Berichterstattung, in eine bestimmte Richtung drücken oder ob der politische und wirtschaftliche Einfluss zu groß bemessen ist. Das alles kann man auch den privaten Sendern anhaften. Es geht um die miserable Programmgestaltung der öffentlich rechtlichen Sender, die immer mehr mit Wiederholungen an-,und ausgefüllt werden, obwohl die Sender über fast unerschöpfliche Mittel verfügen.

Den Großteil der GEZ Gebühren, 17,50 € pro Monat, Tendenz steigend, spülen ARD und ZDF pro Jahr etwa 7,9 Milliarden Euro in die Kasse. Nur zum besseren Verständnis, das sind „Siebentausend-Neunhundert-Millionen Euro“ oder 7.900.000.000 €!!! Den Sendern ist es nur begrenzt erlaubt Werbeblöcke zu schalten. Beginnend im Nachmittagsfernsehen bis zur Tagesschau. Die Werbeblöcke sind für die Zielgruppe, 50+. Ist wie ne Rundreise durch die Medikamentenschränke der Apotheken. Damit hat die ARD im Jahr 2019 mehr als 298 Millionen € und das ZDF ungefähr 281 Millionen € eingenommen. Gesamt 579 €! Rechnen wir das zusammen, erwartet der olle Adam Riese, das wir da „summelsumarium“ so was um die 8,5 Milliarden € unterm Strich stehen haben sollten. Wieder zum Verständnis in „geschrieben“: Achttausend- Fünfhundert-Millionen oder anders, 8.500.000.000 €. Die Einnahmen der GEZ für die öffentlich rechtlichen übersteigen das Jahresbudget eines Kleinstaates in Zentralafrika um ein Vielfaches.

Wir sollten uns alle mal klar machen, dass mit 8.500.000.000 € so ein Kleinstaat, wenn er politisch funktioniert, problemlos existiert.
Das, bekommen die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten, im schönen Deutsch“e“land, „NUR“ für die Gestaltung von Fernsehprogrammen !!!

Nicht alle Einnahmen werden unter der ARD und ZDF Familie aufgeteilt. Der Rundfunk und die Landesmedienanstalten bekommen auch etwas. Aber bezogen auf die Gesamtsumme, ist die jährliche Spesenabrechnung der Intendanten wahrscheinlich höher.
Klar, dass das die Frage aufwirft, was machen die mit der ganzen Kohle? Insbesondere dann, wenn man nur noch mit Wiederholungen „zugeballert“ wird. Wie drückt es der Programmchef Slaven Pipic von ZDFneo in einem Focus Interview aus: „Mit diesem Wiederholungsmix … schaffen wir ein „FINANZIERBARES“ Gesamtportfolio...“ Wenn ich jetzt mal meinen Interpretationsgenerator anwerfe, dann druckt der folgende Frage aus: „Wie bitte? Mit einem Jahresbudget von 8.500.000.000 € ist es den öffentlich rechtlichen nicht möglich, ein Fernsehprogramm zu gestalten, dass nicht von kontinuierlichen Wiederholungen geprägt ist???

„Wenn der Zuschauer mehr Vielfalt haben will, muss er auch bereit sein, mehr dafür zu bezahlen“, ist eine weitere Aussage, die aktuell getroffen worden ist, als es um die Rechtfertigung der Erhöhung von 17,50 € auf 18,36 € ging. Dat haut mich „ausse Sauerländer Schluffen.“ 8.500.000.000 € pro Jahr reichen also nicht, um ein ausgewogenes Programm zu gestalten. Die brauchen also auf die 8,5 Milliarden, noch mal sechshundert Millionen … Das lass ich auf Grund meiner höflichen Erziehung mal unkommentiert

Mir ist es vollkommen egal, ob die Intendanten sich mit nem Helikopter zum Hummeressen auf die Insel Sylt, in ein 5 Sterne Restaurant fliegen, und sich von nem 4strahligen Luxus-Privatjet wieder abholen lassen, solange das alles durch Leistung gerechtfertigt und somit legitimiert ist. Ebenfalls „peng“ also egal ist mir, dass die Mitarbeiter der öffentlich rechtlichen keine Gehälter, sondern Apanagen beziehen und das sie innerhalb weniger Jahre Rentenansprüche geltend machen können, für die ich 150 Jahre arbeiten müsste, wenn auch hier die Leistung die Rechtfertigung wäre.

Was mir ma so richtich auffen Sauerländer Stift geht, ist die brachiale, arrogante Ignoranz denen wir Zuschauer, den öffentlich rechtlichen Medienanstalten, ausgeliefert sind. Seit Jahren, nein falsch ... inzwischen sind es Jahrzehnte ... fordern die GEZ Gebührenzahler, also wir, dass das Programm vielfältiger, und nicht, fast ausschließlich, durch Wiederholungen getragen wird.
Es gibt so viele Internetforen wie Fliegen auf nem Kuhfladen, die sich ausschließlich mir der desaströsen Programmgestaltung auseinandersetzen. Laut Internetrecherche erreichen ARD und ZDF mehrere 100 Beschwerdemails am Tag, die alle den gleichen Tenor haben: Die Programmgestaltung! Wenn die Sender überhaupt antworten, dann erhalten die Kritiker standardisierte E-Mails, deren Inhalt nichtssagend ist und von mir so interpretiert wird: „ ...uns doch egal. Kümmert euch um euren eigenen Schei... und lasst uns in Ruhe euer Geld ausgeben ...“

Ja, es ist unser aller Geld! Es sind definitiv unsere 8.500.000.000 Milliarden Euro, die ihr da Jahr für ja von uns allen bekommt und weil das Geld von uns allen kommt, haben auch wir alle das Recht auf Auskunft, was mit der Kohle passiert. Welche „Spirenzkes“ ihr mit unser aller Geld macht, respektive ... nicht macht beweisen uns die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten Tag für Tag auf´s neue.

Da bekommen wir Experimental-Tatortfolgen serviert, bei denen man sich fragt, welche abgelaufenen Medikamente der Scriptschreiber eingepfiffen hat, die es ihm ermöglichen, so einen zusammenhanglosen Schei... zu schreiben und welche unbekannten Gartenkräuter die Verantwortlichen bei den öffentlich rechtlichen rauchen, dass sie davon überzeugt, so wat auch noch zur besten Sendezeit auszustrahlen. Kosten pro Tatortfolge ca, 1-1,5 Millionen Euro!

Die Unterhaltungssendungen von ARD und ZDF haben heute kaum einen höheren Unterhaltungswert als „Das Wort zum Sonntag“ und sind ähnlich dämlich, wie die Shows auf Kindergartenniveau bei den Privaten. Kosten etwa 1,5 Millionen Euro. Die Kosten für eine Samstagabendshow zur Primetime, sind um ein Vielfaches höher. So kostete eine „Wetten Dass …-Folge“, je nach nach Promidichte und Austragungsort, schon mal 2,5-3,0 Millionen Euro.

In 45 minütigen Quizsendungen, machen sich „C-Z Promis“ zum Seppel. Deshalb zum Seppel weil … „sich zum Kaspar machen“ den „A und B Promis“ in den Samstagabend Shows vorbehalten ist. Kosten, mehrere 100.000 € pro Folge. Nicht das die Shows auf den Privaten besser sind, nur weil nackte Kerle Ihren „Amboss“ schwingen und nackige Frauen ihre gepimpten Möppen hüppen lassen, wie Pflummis auf Drogen.

Die Dokumentations-, die Informations-, die Politik-, und die Verbrauchermagazine schlagen mit bis zu 300.000 € pro Folge zu Buche. Wobei ich hier die Meinung vertrete, dass die Kosten zwar sehr hoch sind, aber die Information das zum großen Teil rechtfertigt.

Kommen wir nun zum Filmangebot zur besten Sendezeit. Ich drück´s mal so aus: „Die Wiederholungen der Wiederholungen wiederholen sich wiederholt. Haben sie sich die Wiederholungen so oft wiederholt, dass sich selbst der Verantwortliche für´n Wiederholungstäter hält und sich sagt: „So nu is abba genuch wiederholt“, dann wiederholt man sie eben zum wiederholten mal auf anderen Sendeplätzen. Und fällt einem anderen Mitarbeiter der Sender dieses Wiederholungsdebakel wiederholt auf, dann wiederholen sie die Filme eben, ebenfalls zum wiederholten mal auf diversen den Regionalsendern. Dann bekommt der Mitarbeiter zum wiederholten Male nen Rüffel, weil der die Wiederholungen wiederholt wiederholt hat, obwohl er nur für die Wiederholungen im Nachmittagsprogramm zuständig ist, nicht aber für die Wiederholungen der Wiederholungen zur Primetime. Damit dieser ganze Schlamassel nicht auffällt, werden dann die bereits mehrfach gezeigten Wiederholungen nicht mehr um 20.15 Uhr wiederholt, sondern man wiederholt die Wiederholungen der Wiederholungen eben wiederholt um 22.00 Uhr....“

Ich glaube das beschreibt das Vorgehen der öffentlich rechtlichen doch nahezu perfekt oder? Wie sonst ist es möglich, dass ich innerhalb von nur 1 Woche 2 mal die gleiche Wilsberg-Folge zu verschiedenen Zeiten auf ZDFneo sehen kann? Am 15.07.2020 Wilsberg Folge „Bauch, Beine, Po“ um 21.45 Uhr auf ZDFneo. Am 22.07.2020 Wilsberg Folge „Bauch Beine Po“ um 20.15 auf ZDFneo.

Ähnlich verhält es sich mit den Barneby Staffeln. Es gibt 21 Staffeln mit insgesamt 131 Folgen. Gefühlt sehe ich aber nur etwa 20, die sich kontinuierlich wiederholen. Da hier ZDFneo der einzige Sender ist, der die Staffel ausstrahlt, immer Montags zwei Folgen zur gleichen Sendezeit, schränkt das die Wiederholungsmanie vom ZDF sehr ein. So wird an einem Montag wird die Folge 3 aus Staffel 7 um 20.15 Uhr gezeigt und nur 2 Wochen später wird Folge 3 aus Staffel 7 um 21.45 Uhr gezeigt. Hier im Sauerland würden wir sagen: „Der Programmchef is´n echtes Klötzken und ne wahre Bereicherung für de Wertstofftonne.“

„Die öffentlich rechtlichen? Ach du meinst das durch Zwangsabgaben finanzierte Demenz-, & Alzheimer TV …“, war eine überraschende, jedoch punktgenaue Beschreibung, eines 75 jährigen Freundes von mir. Seine Frau leidet an leichter Demenz und selbst die hat ihn neulich aufgefordert, umzuschalten, weil sie die Wilsberg Folge „Bauch, Beine, Po“ erst wenige Tage zuvor gesehen hatte.

Weiter geht es mit der, leicht humoristisch angehauchten, Krimiunterhaltung, wie die Frieslandkrimis, 10 Episoden, die „Nord Nord Mord“- Reihe, 11 Episoden und „Nord bei Nordwest“, 11 Folgen. Die laufen seit Jahren rauf und runter, sodass ich das Gefühl habe, ich kenne jedes Sandkorn an Nord,-und Ostsee mit Vornamen und die Vita jeder Miesmuschel an Deutschlands Küsten.

Muss man uns ZAHLENDEN Zuschauern die Folgen in ner 3monatigen Dauerschleife präsentieren?

Das könnte ich jetzt sicher noch über Seiten fortführen, doch wir bleiben immer beim gleichen Ergebnis. Die Wiederholungsrate der Wiederholungen, wiederholen sich wiederholt.
Dürfen wir nicht alle die begründete Erwartungshaltung haben, dass die öffentlichen rechtlichen bei einem geschätzten Jahresbudget von knapp 8.500.000.000 Milliarden Euro in der Lage sind, uns Zuschauern, uns Beitragszahlern mehr Programmvielfalt anzubieten? Ich hab ja nichts gegen Wiederholungen, doch wenn ich Filme inzwischen ohne Vorlage „freihändig“ rezitieren kann, dann läuft was falsch oder?

In den Katakomben der Sender lagern unendlich viele Film-, und Serienhighlights aus Jahrzehnten. Wer von uns „Alten“ würde sich nicht freuen, wenn mal wieder zeitloser Slapstick mit „Dick&Doof“ , „Die kleinen Strolche“ oder „Väter der Klamotte“ gezeigt werden würden. So was kam in den 70ern, Freitags im Vorabendprogramm von 18.20-19.00 Uhr.
Deutsche Blockbuster wie „Der große Bellheim, Der Schattenmann, die Affäre Semmeling“, laufen wenn überhaupt mal, alle 10 Jahre, versteckt auf Arte.
Western mit Clint Eastwood, John Wayne und Henry Fonda, früher immer die Samstagsabends-Spätfilme, finde ich heute, wenn überhaupt, nur auf den Privaten und auf Grund der Werbeblöcke mutiert der 3 Stunden Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ zu einem 5 Stunden Werbespektakel mit kurzen Filmsequenzen.

Ich schreibe es noch mal: Wir, die wir die 50 überschritten haben, wir die ihr in euren Werbeblöcken mit Wärmepflastern, Potenzmitteln, Hörgeräten, Faltencremes, Ginsengpillen und Treppenlifta zuballert sind eure Zielgruppe! Und wir erwarten, für 17,50 € pro Monat eine Programmvielfalt die uns unterhält. Aber sicher nicht das, was ihr uns derzeit liefert.

p.hesselmann

Autor:

Peter Hesselmann aus Arnsberg

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