Borusse in Niedereimer hat nun Zeit für "seinen" BVB
"Danke - Manni": Niniviten verabschieden sich vom treuen Postboten

Eine Gruppe „Niniviten“ verabschiedet ihren langjährigen Postboten. | Foto: Detlev Becker

Ein besonderer Abschied stand jetzt in Niedereimer auf dem Programm, denn Anfang Mai beendete der Postzusteller Manfred Klaus vom Zustellstützpunkt Arnsberg 2 seine fast 50-jährige Dienstzeit bei der Deutschen Post/DHL.

Im September 1971 begann er als Postjungbote seine Lehre bei der damaligen Deutschen Bundespost. Nach seiner Prüfung war er für einige Zeit in der Briefzustellung, der Landzustellung oder im Schalterdienst tätig. Vor etwa 35 Jahren übernahm er von seinem Vorgänger die Verbundzustellung (Brief- und Paketdienst) im Ortsteil Arnsberg-Niedereimer. Zwischendurch gehörte auch mal die Hammerweide zu seinem Zustellbezirk. Später kam, für die Hammerweide, der Ortsteil Arnsberg-Breitenbruch hinzu. Obwohl ihm in der letzten Zeit Corona bedingt viel abverlangt wurde, erledigte er seine Arbeit zur vollen Zufriedenheit seiner Kunden*innen immer mit Freude an seinem Job und viel Engagement.

Abschied in "schwarz-gelb"

Am letzten Tag nahm sich Manfred Klaus noch einmal richtig Zeit, um sich bei seinen langjährigen Kunden*innen zu verabschieden, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand wechselte. Die Bewohner der Ortschaften Niedereimer und Breitenbruch bedankten sich an diesem Tag natürlich gebührend und auf ihre Art bei dem scheidenden Postboten. Eine Gruppe in Niedereimer hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen: So hatte sich ein Großteil der Nachbarn, zu Ehren des Borussen-Fans Manfred Klaus, schwarz-gelbe BVB-Trikots übergezogen, und über die Straße hing ein kleines Banner mit den Worten: „DANKE – Manni“. Zudem übergaben sie ihm einen Präsentkorb mit allerlei portugiesischen Leckereien, natürlich unter Einhaltung der Corona- Schutzbestimmungen.
Der Abschied nach so vielen Jahren fiel ihm am Ende doch nicht so leicht. Nun aber hat Manfred Klaus mehr Zeit, um sich mit seiner Familie einschließlich seiner Enkelkinder zu beschäftigten. Ebenso sind Haus und Garten groß genug, sodass er sich in seiner Freizeit darum kümmern und nun abends gemütlich auf der Terrasse verweilen kann. Und nach Corona, wenn die Fußballstadien wieder geöffnet haben, kann er sich ganz entspannt und ohne Hektik die Bundesligaspiele "seines" BVB 09 in Stadionatmosphäre ansehen. "Zu wünschen bleibt ihm, dass ihm noch viele Jahre bei guter Gesundheit im Kreise seiner Familie in seinem Höhendorf Wennigloh vergönnt sind" - da sind sich alle einig.

Autor:

Lokalkompass Arnsberg-Sundern aus Arnsberg

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