Von A wie Abfallentsorgung bis Z wie Zuwanderung
"115" wird 10 Jahre alt

Das Team des Arnsberg-Telefons und Bürgermeister Ralf Paul Bittner vor der "115" im Foyer des Rathauses der Stadt Arnsberg.
  • Das Team des Arnsberg-Telefons und Bürgermeister Ralf Paul Bittner vor der "115" im Foyer des Rathauses der Stadt Arnsberg.
  • Foto: Pressestelle Stadt Arnsberg
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Die Behördennummer 115 ist der direkte Draht in die Verwaltung. Der Start des Pilotbetriebs der einheitlichen Behördennummer 115 fand am 24. März 2009 statt. Rund 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger erhielten damals in den Modellregionen mit der 115 einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung.
Zunächst wurde zeitgleich in Berlin, Hamburg, Hessen und mehrere Regionen in Nordrhein-Westfalen (Aachen, Arnsberg, Bielefeld, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Frechen, Hürth, Köln, Leverkusen, Mülheim/Ruhr, Wuppertal, Kreis Lippe, Rhein-Erft-Kreis, Wuppertal, Landschaftsverband Rheinland) die 115 freigeschaltet. Die Stadt Arnsberg ist also seit dem Start im Jahr 2009 als eine der ersten Kommunen dabei. Mit diesem Verbundsystem wurde eine Plattform geschaffen, die weitere strukturelle Innovationen ermöglicht. Die Stadt Arnsberg spielte von Anfang an in der Liga der Großen mit und war stolz darauf.

Von A wie Abfallentsorgung bis Z wie Zuwanderung

Entsprechend groß war zum Start des Pilotbetriebes die Aufregung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arnsberg-Telefons. Unter der Behördennummer 115 erhalten Anruferinnen und Anrufer von Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 18 Uhr zu Verwaltungsleistungen aller Art von A wie Abfallentsorgung bis Z wie Zuwanderung Auskunft. Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit kooperiert die Stadt Arnsberg dabei mit der Stadt Bielefeld. Seit dem Start des Projektes im Jahr 2009 kamen durch neue Themengebiete und neue Teilnehmer immer mehr Informationen hinzu. Mittlerweile sind bereits über 550 Kommunen, zwölf Länder und die Bundesverwaltung Teil der 115.

2018 mehr als vier Millionen Anrufe

Rund 80 Millionen Menschen in Deutschland können die 115 wählen, davon erhalten rund 26 Millionen Auskunft zu ihrer Kommune. Im Jahr 2018 wurde die 115 über vier Millionen Mal gewählt – ein Ausweis der Bekanntheit und Attraktivität der Behördennummer.

Rund 1.800 Anrufe pro Jahr in Arnsberg

Beim Service-Telefon der Stadt Arnsberg gehen unter der 115 pro Jahr durchschnittlich 1.800 Anrufe ein. Entgegengenommen werden sie von geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Arnsberg-Telefons, die dabei nicht nur Informationen zu Leistungen der Stadtverwaltung, sondern auch zu Landes- und Bundesbehörden geben. Beim Service-Telefon werden allerdings nicht nur die 115 Anrufe entgegengenommen. Hier laufen auch die Gespräche über die eigene Servicenummer ein, das sind rund 100.000 im Jahr. Bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Service-Telefons ist die Aufregung beim Start des Pilotbetriebes verschwunden. Routine und Sicherheit sind in den 115-Alltag eingekehrt. Voller Zuversicht schauen die Kolleginnen und Kollegen nun auf die nächsten Jahre und sind stolz darauf, von Anfang an dabei gewesen zu sein. Wie überzeugt die Stadt Arnsberg von der einheitlichen Behördennummer ist, zeigen auch die beiden städtischen Kehrmaschinen, die seit Januar 2011 mit der 115-Werbung durch das Stadtgebiet fahren.

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