Hüstener Fußballjugend kooperiert mit Schalke 04

Ralf Detzner vom SV Hüsten 09 bekam zum Start der Kooperation ein entsprechendes Trikot vom Leiter der Nachwuchsförderung bei Schalke 04, Oliver Ruhnert, sowie vom Koordinator der Kooperation, Max Balster (li.) geschenkt , über das sich der gesamte Jugendvorstand des SV (im Bild) freuen konnte. Foto: Albrecht
  • Ralf Detzner vom SV Hüsten 09 bekam zum Start der Kooperation ein entsprechendes Trikot vom Leiter der Nachwuchsförderung bei Schalke 04, Oliver Ruhnert, sowie vom Koordinator der Kooperation, Max Balster (li.) geschenkt , über das sich der gesamte Jugendvorstand des SV (im Bild) freuen konnte. Foto: Albrecht
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Darauf ist die Jugendabteilung des SV Hüsten 09 zurecht stolz - und der gesamte Verein mit ihr: In dieser Woche vereinbarte der Jugendvorstand des SV eine enge - und vor allem öffentliche - Kooperation mit Schalke 04.
„Das ist ein spektakuläres Thema“, wollte Ralf Detzner vom SV Hüsten 09 seine Freude nicht verbergen. Für zwei bis drei Jahre will man das Trainingsgelände in der „Großen Wiese“ zum Nachwuchsleistungszentrum ausbauen. Im Mittelpunkt steht die Kooperation beider Jugendabteilungen, der vom S04 und der vom SV 09.
Oliver Ruhnert, der Leiter der Nachwuchsförderung bei Schalke 04, ist vom Standort in Hüsten überzeugt. „Das Sauerland ist ingesamt in Sachen Nachwuchs interessant“, so Ruhnert bei der Vorstellung in Hüsten. Gerade in Hüsten schätze man die gute Arbeit im Jugendvorstand und nicht zu letzt, dass der Verein sich auch sportlich aufsteigend bewege.
Jetzt, so Ruhnert weiter, gelte es, den Standort Hüsten auch logistisch mit Leben zu füllen. Hüsten kann sich dabei seiner Alleinstellung sicher sein: In der Region ist Hüsten einziger Kooperationspartner von Schalke 04. „Und Hüsten ist eine Region, in der einiges passiert“, so Ruhnert.
„Für unsere Jugendabteilung ist das eine Riesenchance“, bekundete Detzner. Aber man müsse auch etwas dafür tun. Neben Plänen zur Umstrukturierung der Jugendabteilung wolle man auch die Rahmenbedingungen anpassen, das Thema Kunstrasen müsse wieder angesprochen werden, so Detzner. Sportliche Ziele seien u.a. die C-Jugend für die Bezirksliga zu stärken sowie die A-Jugend in der Liga zu halten.
Dass man von Schalker Seite aus mit der Verabredung ernst macht, daran ließ Oliver Ruhnert keinen Zweifel. „Es geht jetzt vor allem darum, die Kooperation mit Leben zu füllen“, so Ruhnert. Erster Einstieg war schon mal ein eigens für den Termin angefertiges Schalke-Trikot, das Ralf Detzner vom Nachwuchstrainer Ruhnert übereicht bekam.
Vor den Mitgliedern des Jugendvorstandes bei Hüsten 09 erklärte Ruhnert wichtige Grundzüge der Kooperation. So beabsichtige man, den Fußballnachwuchs lange in den Heimatvereinen spielen zu lassen. „Wir halten nichts davon, die Kinder zu früh aus der gewohnten Umgebung zu ziehen“, so Ruhnert.
Aus der Kooperation heraus soll es ferner auch einen „Tag der Talente“ in Hüsten geben. An dem wollen aber nicht nur die Talent-Scouts von Schalke den Nachwuchs sichten: „Wir setzten auch darauf, dass man damit den fußballerischen Nachwuchs auch für den Hüstener Verein begeistern kann“, machte Ruhnert deutlich.
Die Kooperation der Jugendabteilungen beider Vereine wird aber noch weitergehen. So wolle man die Trainer aus Hüsten zu praktischen Schulungen nach Gelsenkirchen einladen. Ferner dürften sich die Jugendmannschaften aus Hüsten zu gegebenen Anlässen auch über ein Kartenkontingent für entsprechende Spiele von Schalke freuen, verdeutlichte Ruhnert.
Ebenso könne man sich Freundschaftsspiele von Schalke in Hüsten vorstellen. Zum Beispiel denke man an ein Spiel der U23-Amateure im Stadion „Große Wiese“. „Die Kooperation mit Hüsten soll einfach eine enge Bindung schaffen“, sagte Ruhnert.
Bei der Jugendabteilung des SV Hüsten 09 ist man hoch erfreut: Eine ähnliche Kooperation findet man in nächster Nähe erst wieder beim Verein RW Ahlen. Und die Schulungsaussichten für die Hüstener Jugendtrainer können, so hofft Detzner, das Team zum Erwerb weiterer Trainerlizenzen motivieren. Schon zur Mitte des Jahres (oder noch früher) plane man nun eine Talentsichtung ein.

Autor:

Frank Albrecht aus Arnsberg

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