Noch ein Supermarkt im Gemeindezentrum? "...salopp ausgedrückt - „tote Hose", Vandalismus oder Randale..."

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Anscheinend geht es nur noch darum, was die Mehrheit im Gemeinderat beschließen wird und nicht darum was sich die Bürger*innen Bedburg-Haus wünschen. So liegt dann auch schon ein detaillierter Plan vor, der den Ratsmitgliedern zur Kenntnis gegeben wurde. Nach dem Abbruch der Schule/Lupe soll auf dem Gelände ein weiterer Supermarkt entstehen. In den Schubladen der Gemeindeverwaltung liegt jedoch auch mindestens noch ein anderer Plan mit Wohnbebauung und Geschäften im Parterrre. Doch dieser Plan scheint vom Tisch zu sein, er wurde den Ratsmitgliedern auch nicht zur Kenntnis gegeben.

Es sollte doch eine Bürgerbeteiligung, eine Online-Bürgerbeteiligung geben, so wurde es versprochen. Wie soll das gehen? Von vornherein werden viele Bürger*innen ausgeschlossen. Und wenn dem Rat nur ein Plan, mit einem „dicken“ Investor im Hintergrund, also keine Alternative dazu vorgelegt wird, kann man sich vorstellen wie das ausgeht. Es sei denn, es gibt einen potenten Widerstand dagegen.

Erinnern wir uns an die Ratssitzung im August vergangenen Jahres: Ratsmitglied Stephan Billen (CDU) verliest einen Offenen Brief zu der Offenlage des Einzelhandelskonzeptes und übergibt diesen mit einer Unterschriftenliste dem Bürgermeister Peter Driessen. Zum Offenen Brief hier klicken
Die CDU-Fraktionsvorsitzende Silke Gorißen distanzierte sich davon, es sei nicht die Meinung der CDU-Fraktion. 

Supermarkt und Parkplätze, mit der Folge - Stephan Billen beschreibt es in seinem Brief „Großflächige Märkte führen dazu, dass dort abends und an Sonn- und Feiertagen — salopp ausgedrückt - „tote Hose", Vandalismus oder Randale ist.“
Und was man auch bedenken sollte: Wir holen uns noch mehr KFZ-Verkehr ins Dorf. Die Uedemer Straße ist jetzt schon eine der meistbefahrenen Straßen im Kreis Kleve.

Stephan Billen hat auch Vorschläge, die m. E. von vielen Bedburg-Hauern geteilt werden: „Hier sollte es möglich sein, nicht nur auf Konsum und Kommerz zu fokussieren, sondern Räume und Möglichkeiten für gesellschaftliches Leben, Treffpunkt, Austausch bereitzustellen. Was wir für Bedburg-Hau/Schneppenbaum brauchen ist ein Ort, an dem gesellschaftliches Leben möglich ist, an dem sich Menschen treffen und austauschen oder gemeinsame Feste feiern können. Denkbar wären z.B. ein Platz für Wochenmarkt, Adventsmarkt, Volksfeste, ein abendlicher Treffpunkt mit Dorfkneipe oder Biergarten, Grünanlagen, Kinderspielplatz, Jugendtreff. Der Hang an der Turnhalle könnte terrassenförmig angelegt und wie ein Amphitheater für Konzerte, Open-Air-Veranstaltungen, Sankt Martin etc. genutzt werden.“

Oder gibt es doch noch eine Möglichkeit die Schulgebäude anders zu nutzen?

Autor:

Günter van Meegen aus Bedburg-Hau

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