Erweiterung des Josef Albers Museums geplant

Der Kulturausschuss hat jetzt die Erweiterung des Josef Albers Museums auf den Weg gebracht.
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  • Foto: Stadt Bottrop
  • hochgeladen von Judith Schmitz

Der Kulturausschuss hat die Stadtverwaltung beauftragt, das Verfahren zur Auswahl eines Architekturbüros für die Planung einer Erweiterung des Josef Albers Museums Quadrat einzuleiten. Ziel ist, den Bau des 700 Quadratmeter großen und 10 Millionen Euro teuren Erweiterungsgebäudes im kommenden Jahr zu beginnen und bis Ende 2018 abzuschließen.

Oberbürgermeister Bernd Tischler betonte die Bedeutung dieser Tage für die Bottroper Kultur: "Vor einigen Tagen konnten wir ein hervorragendes Fazit des Opernfestivals 'Der fliegende Holländer' auf der Halde Haniel ziehen. Heute erhält der Kulturausschuss einen Sachstandsbericht über die Planungen zur Erweiterung des Josef Albers Museums Quadrat um einen Baukörper. Was die dafür erforderliche Investitionssumme von 10 Millionen Euro und die zusätzlichen Betriebskosten angeht, kann das schon seit Jahren betriebene Projekt nun auf die Zielgerade einbiegen."

Für Bürgermeisterin Monika Budke als Vorsitzende des Kulturausschusses ist die Erweiterung des Museums eine "Investition in die Zukunft", die die Konkurrenzfähigkeit des Hauses auch überregional erhalte. "Durch die geplante zusätzliche museumspädagogische Arbeit entwickelt sich das Museum auch weiter in die Richtung eines Hauses für alle Bürger", beschrieb Monika Budke ein weiteres Ziel.

Kulturdezernent Willi Loeven bestätigte den Stellenwert dieser "Investition in Bildungsarbeit", so wie sich der Lehrer Josef Albers dies auch vorgestellt hätte. Der Dezernent lobte Museumsleiter Dr. Heinz Liesbrock für die vorbereitende Arbeit und das Knüpfen eines wichtigen Kontaktnetzes, das er zusammen mit Oberbürgermeister Bernd Tischler erfolgreich in der Sponsorengewinnung genutzt habe. Dr. Liesbrock wertete die realistische Chance auf eine Museumserweiterung durch die hohe Bereitschaft von Unternehmen und Fördergebern zur Hilfestellung als Anerkennung für den Künstler, aber auch seine Heimatstadt Bottrop, die sich erfolgreich auf ihrem Weg in die Zukunft bewege. Auch die stellvertretende Kulturausschuss-Vorsitzende Gabriele Sobetzko lobte die "erfreulich hohe Mitarbeit von privater Seite".

Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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