Dinslaken wird sportlicher

Der Sportausschuss der Stadt Dinslaken hat weitreichende Beschlüsse gefasst und auf den Weg gebracht.

Ab dem Herbst sollen sich Kinder der Jahrgänge 2012 und 2013 kostenlos in den Dinslakener Sportvereinen austoben und ausbilden lassen können. Dazu erhalten die Eltern der Kinder einen „Gutschein“ über je 50 €. pro Kind. Der Gutschein kann bei allen beteiligten Vereinen eingelöst werden. Dies entspricht in etwa dem Beitrag eines Sportvereines für Kinder für ein Jahr. Damit soll den Kindern die Möglichkeit der sportlichen Betätigung gegeben werden und den Vereinen nach Möglichkeit, auch über das eine kostenfreie Jahr hinaus, neue Mitglieder zu rekrutieren. Die Finanzierung ist mittlerweile durch einen positiven Förderbescheid aus dem zuständigen Ministerium gesichert. Ein Teil wird aber auch von der Stadt Dinslaken aus dem laufenden Haushalt getragen. Zur Information werden derzeit Flyer vorbereitet. Sie sollen alle wichtigen Informationen wie Ansprechpartner, wo wird wann was geboten etc. enthalten.

Neue Bäder

Neben den Kindern dürfen sich auch Dinslakens Schwimmer freuen. Sie müssen sich aber noch ein wenig gedulden. In der letzten Sitzung des Sportausschusses stellte Andreas Hörsken für die Dinslakener Bäder GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadt Dinslaken, das Bäderkonzept und den derzeitigen Planungsstand vor.
Für das DINamare wird der Bauantrag im Juli gestellt und einem Bauanfang im Jahr 2019 steht dann nichts mehr im Wege. Die Fertigstellung soll im Frühjahr 2010 erfolgen. Kleiner Wermutstropfen. Während der Umbau- und Verschönerungsmaßnahme muss das Bad ca. fünf Monate geschlossen bleiben. Dafür wird es dann jedoch fast doppelt so viel Schwimm- und Badefläche haben. Zu den bereits jetzt vorhandenen Becken werden ein Sportbecken und ein komplettes Lehrschwimmbecken neu gebaut. Zusätzlich zu den Änderungen beim Badebetrieb soll auch der Außenbereich großzügig und großräumig neu und umgestaltet werden. Selbstverständlich, dass die Gesamtkonzeption behindertengerecht sein wird. Änderungswünsche können aber auch weiterhin noch vorgetragen und ggf. eingearbeitet werden.

Freibad Hiesfeld für Sportschwimmer

Erste Wünsche für das Hiesfelder Freibad trug bereits während der Sitzung Thomas Giezek, Vorsitzender des Freibadvereins, vor. Der Verein wünscht sich eine Wassertiefe von mindestens 1,80 m. Dies ist die laut Bestimmung des Deutschen Schwimm-Verbandes erforderliche Wassertiefe um Sportveranstaltungen ausrichten zu können. Hörsken sagte zu, dass eine Teilung des Beckens in zwei Bereiche und eine durchgängige Wassertiefe von zwei Metern für sechs Bahnen mit in die Planung aufgenommen werde. Der Bauantrag ist bereits gestellt.
Das alte 50m-Becken wird kindgerecht umgestaltet. Dazu wird ein Matsch-Spielplatz mit einem Klettergerüst gebaut, während das alte Planschbecken aus Edelstahl zurückgebaut wird. Nicht nur für die Badegäste wird ein Biergarten mit 150 Plätzen gestaltet. Dazu Hörsken: „Gemeinsam mit der Stadt wollen wird das Naherholungsgebiet am Rotbach aufwerten. Auch für die vielen Radwanderer. Moderner wird’s auch noch. Der Biergarten soll mit freiem WLAN ausgestattet werden.
Kein Wunder, dass die Ausschussmitglieder die Vorstellung mit großem Wohlwollen zur Kenntnis nahmen.

Kostensteigerung

Wie die Stadt Dinslaken nachträglich bekannt machte, gibt es bei den Kosten einen Sprung von 2,47 Mio. €uro. Die ursprüngliche Investitionssumme für das DINAMARE lag bei 7,76 Mio. €uro. Die Kostensteigerung resultiert aus starken Preissteigerungen gegenüber den ursprünglichen Berechnungen.
Für das Freibad Hiesfeld geht man derzeit von der Einhaltung des Kostenrahmens aus. Preissteigerungen können durch geringere Abriss- und Wasserhaltungskosten kompensiert werden.

Autor:

Heinz Haas aus Mülheim an der Ruhr

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