Feier des VfB Lohberg in Zechenwerkstatt
100 Jahre Fußball in Lohberg

David Odonkor erzielt im liegen das Tor zum 1:2 für den BvB.
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  • David Odonkor erzielt im liegen das Tor zum 1:2 für den BvB.
  • hochgeladen von Heinz Haas

Die besten fußballerischen Zeiten sind längst vorbei. Doch beim VfB Lohberg wird Tradition und Moderne ganz groß geschrieben.
Am 18. Mai 1919 wurde der VfB Lohberg gegründet, damals hieß der Verein Ballspielverein Lohberg. Am 18. Mai 2019, also auf den Tag genau nach 100 Jahren wird groß gefeiert.
Ein Blick in die Vereinschronik:
1924 fusionierten die Lohberger mit dem Turnverein Germania und den Spielverein Feldmark, zwei Jahre später gab’s dann den endgültigen Namen „Verein für Bewegungsspiele Lohberg“. Im Jahr 1937. entwickelte sich auf der Zeche Lohberg eine eigene Betriebssportgruppe. Die spielten nicht so übel und kamen dem Ortsrivalen VfB sportlich immer näher. Die Vereinschronik schreibt: „Der Ortsteil Lohberg zeigte sich zu klein für zwei gesunde, starke Vereine. Eine glücklichen Fügung, dass mit den Vorständen im VfB und im Werkssport weitsichtige Männer zur Verfügung standen, die sich in ihren Vereinen durchsetzten und der ungesunden Rivalität ein Ende bereiteten.“ Somit gingen VfB und Werkssport zusammen, und seit dieser Zeit war die Zeche als wichtiger Partner mit im Boot.
Der Verein wuchs auf 440 Mitglieder an und es begannen die goldenen Zeiten des VfB. Der VfB spielte in der Folgezeit mit seiner Fußball-Elf mal in der höchsten Amateurklasse und galt seinerzeit im Wettbewerb um den DFB-Pokal als „Pokalschreck“. Zuletzt war das Stadion im Kinofilm „Das Wunder von Bern“ zu sehen.

Karina Wistuba Vorsitzende

Heute steht der VfB Lohberg vor ganz anderen Herausforderungen. Aber er beschreitet auch neue moderne Wege! An der Spitze des Arbeiter- und Kumpelvereins steht mit Karina Wistuba eine Frau. Bereits seit 2015 führt sie den Verein, der mittlerweile bis in die Kreisliga A abgerutscht ist. Das und einige dumme Sprüche hält sie aus und schon lange nicht davon ab, den Verein wieder in bessere Fußballgegenden zu führen: „Der VfB muss sich vollkommen neu sortieren und steht nun als finanzschwacher Verein in Konkurrenz zu Nachbarvereinen aus den besseren Wohngegenden.“ meint sie. Der Blick ist in die Zukunft gerichtet. “Auch wenn die großen sportlichen Erfolge zurzeit ausbleiben, der VfB ist ein leistungsfähiger Verein für den Breitensport. Seine Jugendarbeit kann sich sehen lassen, und es ist ja auch nicht allein der Fußball, der den Verein bestimmt.“

BvB zu Gast im VfB-Stadion

Gleichwohl hatte der Fußball zum 100. ein besonderes Highlight parat. Die Traditionself von Borussia Dortmund war zu Gast im Stadion an der Charlottenstraße. Frank Mill, David Odonkor und Antonio Da Silva vermittelten den Zuschauern noch mal großen Fußball. Im Freundschaftsspiel gegen die 1. Mannschaft in der ersten Halbzeit und gegen die 2. Mannschaft in der zweiten Halbzeit gab es einen standesgemäßen x:1-Sieg für die „schwatt-gelben.“ Nicht überraschend, denn die Lohberger tummeln sich in den Abstiegsregionen der Kreisliga A und B. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Pils und Würstchen schmeckt trotzdem gut. 
Feierlicher Höhepunkt wird dann am 18. Mai sein. Da steigt der Festakt „100 Jahre VfB Lohberg“ in der Lohberger Zechenwerkstatt ab 11 Uhr für die geladenen Gäste.
Ab 19 Uhr folgt der gesellige Teil. Zur Schlagerparty wird die „Soundtrack - Partyband“ aufspielen und dem Publikum einheizen.
Veranstaltungsort: Zechenwerkstatt (Hünxer Str. 372, 46537 Dinslaken)
Es gibt noch Karten. Die Eintrittspreise: 6,00 € (Im Vorverkauf) und 8,00 € (Abendkasse).

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