Landau denkt nicht ans Aufgeben

Horst Landau, Autor, Schriftsteller.
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Die Lesung zum 80ten Geburtstag des Dichters und Satirikers Horst Landau sollte ein kurzweiliger Spaß werden. Ein neues Buch "Denkaufgabe" erschien passend zum runden Geburtstag. Und der Dichter las vor vollem Haus in jugendlicher Frische.

DÜSSELDORF. Das Literaturbüro NRW hatte eingeladen zur Feier des 80.ten Geburtstags des Dichters Horst Landau. 50 Zuhörer kamen. Michael Serrer vom Veranstalter begrüßte sie im Saal des Gerhart-Hauptmann-Hauses auf der Bismarckstraße: „Wir lernen Fragen zu stellen. Dieses kritische Befragen kann Bauchschmerzen machen, aber auch Spaß wie im Falle des Autors Horst Landau.“ Und Serrer versprach: „Seine Sentenzen sind bemerkenswert.“ Es sollte eine kurzweilige Lesung werden.

Seine Sentenzen sind bemerkenswert

Horst Landau präsentiere sein neues Buch „Denkaufgabe“, das in der Reihe Ehrenwort im Verlag Edition virgines soeben erschienen ist. Der Dichter fragte: „Was wird bleiben von mir?“ Dann präsentierte er einen Querschnitt seines Schaffens. Eine Bürgerfunkarbeit erinnerte an eine Operation. Das Thema Krankheit als das alter Männer? Mitnichten. Fast „unangenehm intim“ wirkt das Werk, schildert aber existenzielle Thematik. Landau denkt zurück an 1990 und seinen Optimismus damals. Er erntete Beifall für seine Schüttelreime.

Halt endlich deine Klappe und tritt ab!

Sein Prosastück zum Salafismus ist eine Glosse, aber auch Kritik am Islam bzw. eine Infragestellung. Mit der Interpretation des Gedichtes „Denkaufgabe“ wagt er die Provokation, die Veranstaltung und das Buch hätten nur eine Botschaft an ihn: „Halt endlich deine Klappe und tritt ab!“
Viele Kollegen des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) waren im Publikum.

Ans Aufgeben dachte er nicht.

Der Präsident der europäischen Autorenvereinigung Die Kogge, Prof. Uli Rothfuss sagte: „So eine Lesung habe ich noch nicht erlebt, die Texte wirken anders, von Landau selbst intoniert und interpretiert. Wir alle hier können uns nur wünschen, dass wir in diesem Alter auch so frisch wirken.“ Landau las eine Stunde und signierte sein Buch „Denkaufgabe“. Ans Aufgeben dachte er nicht.

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