Über das Morgen hinaus - Quadriennale 2014

Blick in die Zukunft: die Vertreter der an der Quadreiennala beteiligten Institutionen mit Kulturdezernent Hans-Georg Lohe.
  • Blick in die Zukunft: die Vertreter der an der Quadreiennala beteiligten Institutionen mit Kulturdezernent Hans-Georg Lohe.
  • Foto: Siegel
  • hochgeladen von Sascha Ruczinski

In gut einem halben Jahr beginnt die dritte Quadriennale Düsseldorf. 13 Häuser zeigen vom 5. April bis 10. August 2014 bildende Kunst. Das Programm für das Kunstfestival mit dem Titel „Über das Morgen hinaus“ wurde kürzlich vorgestellt.

Wenn am Abend des 4. April eine Fanfare über den Dächern der Stadt erklingen wird, dann wird dies ein Fanal sein zum Auftakt des – wenn es nach dem Willen der Veranstalter geht – größten Kulturereignis Düsseldorfs im kommenden Jahr. Man strebt nach überregionaler, ja, internationaler Aufmerksamkeit, bekundet gleichzeitig Bürgernähe. „Wir wollen stärker in den Stadtraum gehen, ein Festival der Kunst in Düsseldorf“, unterstreicht Kulturdezernent Hans-Georg Lohe.

„Fanfaria Futurista“ lautet der Titel desWerks des Tonkünstlers Rochus Aust, das von den Dächern der 13 an der Quadriennale beteiligten Häuser erklingen wird. „Futurista“ – das weist auf das Motto der dritten Quadriennale hin: „Über das Morgen hinaus“. Die Leitfrage lautet: Wie haben sich Künstler mit dem Thema Zukunft auseinandergesetzt?

Das Thema kommt nicht von ungefähr, sonden entspricht voll dem Zeitgeist. Zukunftsfähigkeit, für die Zukunft gerüstet zu sein – die Gegenwart des 21. Jahrhundert ist wendet sich dem, was kommt, maximale Aufmerksamkeit; sie beherrscht den politisch-gesellschaftlichen Raum: sei es die Debatte um die globale Erderwärmung, die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft, aber auch die Paranoia westlicher Außenpolitik, wie sie sich im Begriff des Präventivschlags manifestiert.

Utopia oder Dystopia – reibt sich an diesem Gegensatz die Frage nach der Zukunft in der Geschichte der bildenden Kunst? Die Antwort erfahren Kunstinteressierte aus Düsseldorf, der Region und, möglicherweise, der ganzen Welt ab April nächsten Jahres.

Beteiligt an der Quadriennale 2014 sind das Museum Kunstpalast, die Kunstsammlung NRW, KIT – Kunst im Tunnel, die Kunsthalle Düsseldorf, der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, die Akademie-Galerie – die neue Sammlung, das Filmmuseum Düsseldorf, das Hetjens-Museum, das imai – inter media art institute, die Julia Stoschek Collection, das Kai 10/Arthena Foundation und die Langen Foundation.

Das Budget für die Quadriennale beträgt 4,2 Millionen Euro.

Autor:

Sascha Ruczinski aus Schwelm

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