Minister Groschek informiert über Baustellenmanagement auf Autobahnen

NRW-Bauminister Michael Groschek unter der sanierungsbedüftigen Berliner Brücke in Duisburg.
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  • hochgeladen von Norbert Opfermann

Wie viel ausgeklügelte Planung eigentlich hinter dem Baustellenmanagement steht, zeigten NRW-Bauminister Michael Groschek und der Landesbetrieb Straßenbau NRW (Straßen.NRW) heute (6. März) auf einer Presserundfahrt zu zwei Großbaustellen auf der A59 und A57.

Ab Juli 2014 wird auf der A59 die Berliner Brücke in Duisburg aufwändig saniert: Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite müssen daher während der Sanierung die Richtungsfahrbahnen nacheinander halbseitig für jeweils zweieinhalb Monate komplett gesperrt werden. Zuerst wird die Fahrtrichtung Dinslaken gesperrt, die Stadtteile bleiben aber über die Gegenfahrbahn weiter erreichbar. Um die Sperrungen möglichst kurz zu halten, wird auf der Baustelle im Zwei-Schichten-Betrieb (6 bis 22 Uhr) an sieben Tagen die Woche gearbeitet.

Eine weitere Großbaustelle befindet sich am Kaarster Kreuz. Hier sind die Arbeiten bereits im vollen Gange. Die Erweiterung der A57 auf sechs Fahrspuren erfolgt praktisch am lebenden Herzen. Um den Autobahnknotenpunkt, an dem A57 und A52 kreuzen, möglichst schnell wieder voll für den Verkehr freizugeben, wird in der Nacht und am Wochenende gearbeitet. Durch den milden Winter liege man derzeit drei Wochen vor dem Zeitplan, hob Projektleiter Josef de Mülder hervor. Durch vorgefertigte Bauteile, Stahlträger und Spannbetonteile, können die Bauzeiten erheblich reduziert werden. Ab 2015 stehen den Autofahrern zwischen den Autobahnkreuzen Kaarst und Neuss-West sechs Fahrstreifen zur Verfügung.

Bauminister Groschek unterstrich, dass im Transitland NRW „Reparatur Vorrang hat vor Neubau.“ Die Informationen über Bauprojekte und der Internetauftritt sollen weiter optimiert werden. „Kritik wird zur Kenntnis genommen, und wann immer möglich, werden Änderungen gemacht“, sagte Projektleiter de Mülder.

Weitere Informationen zu den Projekten und Baustellen gibt es unter www.strassen.nrw.de. Dort gibt es auch einen Staumelder zur aktuellen Verkehrslage mit einer Prognose bis zu 60 Minuten.

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