Ratsherr Pavle Madzirov bei der Jüdischen Gemeinde: Jüdisches Gymnasium auf der Wunschliste

Informierten sich vor Ort in der Düsseldorfer Synagoge. Mörsenbroicher Bürger mit Rabbiner Benzion Dov Kaplan (Mitte), CDU-Ratsherr Pavle Madzirov (3.v.r.), Karl Tauschke (2.v.r.).
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  • Informierten sich vor Ort in der Düsseldorfer Synagoge. Mörsenbroicher Bürger mit Rabbiner Benzion Dov Kaplan (Mitte), CDU-Ratsherr Pavle Madzirov (3.v.r.), Karl Tauschke (2.v.r.).
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Düsseldorf. Ratsherr Pavle Madzirov, Sprecher der CDU-Fraktion im Integrationsrat, und Karl Tauschke, Vorstandsmitglied des CDU-Ortsverbands Mörsenbroich, besuchten im Rahmen von „Mörsenbroich auf Tour“ mit Bürgen ihres Stadtteils die Düsseldorfer Synagoge. Sie informierten sich im Gespräch mit Rabbiner Benzion Dov Kaplan über die Situation der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf.

Die Jüdische Gemeinde in Düsseldorf ist die drittgrößte in Deutschland. Ihr gehören rund 7.000 Gemeindeglieder an, davon mehr als die Hälfte Neuzuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Einer von ihnen ist Rabbiner Benzion Dov Kaplan, der ursprünglich aus der Ukraine stammt. Zu den Herausforderungen der Gemeinde gehört nicht nur das Zusammenwachsen der Gläubigen aus unterschiedlichen Ländern, sondern auch aus unterschiedlichen Glaubenstraditionen.

Dialog wo möglich

Erfreulich findet Kaplan den interreligiösen Dialog mit verschiedenen Religionen. Sorgen macht dem Rabbiner jedoch der zunehmende Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Nicht zuletzt die daraus resultierende, wachsende Gewaltbereitschaft macht den permanenten Schutz von Synagoge und Gemeindezentrum durch die Polizei notwendig.
Einen großen Wunsch hat die Gemeinde derzeit noch: den Bau des Jüdischen Gymnasiums. Für diesen Wunsch hat die Stadt Düsseldorf soeben grünes Licht gegeben. (Peter Salm)

Autor:

Peter Salm aus Düsseldorf

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