Neue Wohnungen
SWD will mehr als 1.200 Wohnungen bauen

OB Thomas Geisel (2.v.r.) stellt die neu aufgestellte Geschäftsführung der SWD vor mit: Dr. Eva-Maria Illigen-Günther und Dr. Heinrich Labbert (l.). Mit dabei auch Dr. Labberts Vorgänger Jürgen Heddergott (r.).
  • OB Thomas Geisel (2.v.r.) stellt die neu aufgestellte Geschäftsführung der SWD vor mit: Dr. Eva-Maria Illigen-Günther und Dr. Heinrich Labbert (l.). Mit dabei auch Dr. Labberts Vorgänger Jürgen Heddergott (r.).
  • Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young
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Die SWD Städtische Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf hat seit dem 1. Januar 2019 einen neuen Geschäftsführer: Dr. Heinrich Labbert folgte auf Jürgen Heddergott, der 1982 als Diplom-Bauingenieur seine Laufbahn im Dienste der Landeshauptstadt bei der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR) begann. 2005 wechselte er als Vorstand zur SWD Städtischen Wohnungsgesellschaft Düsseldorf AG bzw. als Geschäftsführer der SWD Städtischen Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf. Dort ist Heddergott nach 13-jähriger Tätigkeit zum Jahresende 2018 in den Ruhestand gegangen. Parallel zur Ernennung von Dr. Heinrich Labbert wird der Vertrag von Dr. Eva-Maria Illigen-Günther als Geschäftsführerin der SWD Städtische Wohnungs-Verwaltungs-GmbH um fünf Jahre verlängert.

Oberbürgermeister Thomas Geisel stellte die neue Geschäftsführung im Rahmen eines Pressegesprächs am Montag, 7. Januar, im Rathaus vor. OB Geisel: "Unter der Führung von Jürgen Heddergott hat die SWD in den letzten vier Jahren ein neues Kapitel ihrer Geschichte aufgeschlagen. Mit der Übernahme des gesamten städtischen Wohnimmobilienbesitzes wurde die SWD zu einem wichtigen Akteur im Wohnungsbau. Unter seiner Ägide wurden weit über 1.000 bezahlbare Wohnungen auf den Weg gebracht. Unter Dr. Heinrich Labbert und Dr. Eva-Maria Illigen-Günther soll der Kurs des sozialen Wohnungsbaus in kommunalem Eigentum für breite Schichten der Bevölkerung fortgesetzt und weiter intensiviert werden. Vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt braucht Düsseldorf mehr Wohnungen in städtischem Besitz, da diese dauerhaft dem Gemeinwohl verpflichtet sind."

Der durchschnittliche Mietpreis bei der SWD beträgt 5,90 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt bewirtschaftet die SWD rund 8.400 Wohnungen, die fast ausnahmslos im Düsseldorfer Stadtgebiet liegen. Die SWD Unternehmensgruppe kann mit einer Bilanzsumme von rund 475 Millionen Euro die angestrebten Neubauprojekte und Modernisierungen im Bestand umsetzen. Ziel ist es, in den nächsten Jahren rund 200 Wohnungen pro Jahr zu entwickeln, davon sind mehr als die Hälfte öffentlich gefördert. Dabei setzt die SWD auf moderne Technik und Nachhaltigkeit. So wurde beispielsweise die Klimaschutzsiedlung Am Wald in Benrath 2017 mit dem NRW-Landespreis für Architektur und Städtebau ausgezeichnet.

Der Diplom-Bauingenieur Dr. Heinrich Labbert ist zudem Geschäftsführer der Immobilien Projekt Management GmbH (IPM), ein städtisches Tochterunternehmen, das 2015 gegründet worden ist, um die erforderlichen Schulbaumaßnahmen in Düsseldorf schnellstmöglich umzusetzen. Mittlerweile hat die IPM 16 Projekte – von der Mensa über Erweiterungsbauten und Sanierungen im Bestand bis hin zur Errichtung einer komplett neuen Schule - im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf realisiert beziehungsweise im Bau. Drei weitere IPM-Projekte starten im Frühjahr 2019. Der aktuelle Gesamtauftragswert umfasst aktuell circa 230 Millionen Euro.

Energetisch effektiv, ressourcenschonend und umweltgerecht

Die SWD möchte in den kommenden fünf Jahren dringend erforderliche Neubauten errichten, die für Entlastung am äußerst angespannten Mietermarkt in Düsseldorf sorgen sollen. Dazu Dr. Heinrich Labbert: "Wir haben uns einen Referenzwert von 1.200 bis 1.500 Wohnungen beziehungsweise Baugenehmigungen gesetzt. Selbstverständlich müssen dafür die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das beginnt mit einem preislich passend kalkulierten Grundstückserwerb, ebenfalls bezahlbaren Rahmenbedingungen aus dem Städtebau und der Stadtplanung sowie dem geltenden Baurecht. Zusätzlich muss die Umsetzung der zur Verfügung stehenden Fördermittel realisierbar sein und bleiben."

Zentrales Thema des neuen Geschäftsführers wird es auch sein, die SWD noch zukunftsfähiger aufzustellen. Dr. Labbert: "Unsere Wohnungen müssen langfristig energetisch effektiv, ressourcenschonend und umweltgerecht sein. Wir sind aufgefordert, gesellschaftsgerecht zu planen und zu bauen; flexible Grundrisse, generationsgerechte Planung und die Integration von Gemeinschafts-, Sozial- und Verkehrsflächen, schon im Entwurfsstadium, sollen dabei helfen. Die digitalen Bedürfnisse und Notwendigkeiten müssen sowohl bei der Sanierung und Modernisierung als auch bei der Planung und dem Neubau der Wohnungen der SWD umgesetzt werden."

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